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Steimker Gärten als Reallabor

Neues Baugebiet Steimker Gärten als Reallabor

Erster Spatenstich im Baugebiet Steimker Gärten an der verlängerten Nordsteimker Straße. Hier sollen 1250 neue Wohnungen entstehen. Mindestens ebenso wichtig: Das Quartier soll mit Smart Homes, Ladeinfrastruktur für E-Mobile, der Anbindung an die alternative grüne Route und dem Zusammenführen von Jung und Alt eine Art Experimentierfeld für das Wohnen von Morgen werden.

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Erster Spatenstich in den Steimker Gärten: Jetzt beginnt der Hochbau für das große Wolfsburger Baugebiet mit insgesamt 1250 Wohnungen.

Quelle: Roland Hermstein

Wolfsburg. Als „Reallabor“ bezeichnen die fürs Projekt verantwortlichen VW Immobilien das neue Baugebiet, in dem „Elektromobilität, Digitalisierung und intelligente Leitsysteme früher zu erleben sein werden als anderswo“, sagt VWI-Geschäftsführer Meno Requardt. Die Erfahrungen (Requardt: „Wie viel Smart Home will der Mensch, wo wird es zur Geißel?“) sollen auch wichtige Impulse für die Stadtentwicklung liefern, hofft Oberbürgermeister Klaus Mohrs: „Das wird auch spannend im Hinblick auf die Weiterentwicklung des vorhandenen Wohnungsbestands.“ Und auch VW-Finanzchef und VWI-Aufsichtsrat Klaus Witter sagt: „Hier können wir lernen, was Menschen wirklich bewegt.“

Nicht nur top-moderne Wohnungen sollen das Quartier auszeichnen, sondern auch „Begegnungsstätten mit Wasserflächen, viel Grün und Sitzbänken“, sagt VWI-Geschäftsführer Michael Leipelt. Einen gesellschaftspolitischen Trend will man auch im Miteinander von Alt und Jung forcieren. Die Bremer Specht-Gruppe konzipiert ein Seniorenheim mit Pflegeplätzen und betreutem Wohnen sowie eine 110-Plätze Kita Schulter an Schulter. Rolf Specht: „Kinder und Senioren können gemeinsam frühstücken und Ausflüge unternehmen.“

Würde sich das stadtnah gelegene Quartier nicht auch für eine Carsharing-Projekt anbieten? VWI-Geschäftsführer Leipelt auf WAZ-Nachfrage: „Darüber denken wir tatsächlich auch nach.“

Von Ulrich Franke

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