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Stehende Ovationen für Götz Alsmann und seine Band

Wolfsburg Stehende Ovationen für Götz Alsmann und seine Band

„Herzlich willkommen am Broadway!“ Da freute sich Entertainer Götz Alsmann am Donnerstag schon vor Konzertbeginn über die Ovationen der 900 Besucher im CongressPark, mit prächtiger Haartolle, aber im modisch neuen Outfit. Für den Bühnen-Auftritt hatten er und sein Musiker-Quartett sich in New York die schicke Bühnenkluft schneidern lassen – bonbonfarbene Jacketts mit schwarzem Samtkragen.

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Begeisternder Auftritt im CongressPark: Götz Alsmann und seine Band.

Quelle: Sebastian Bisch

Götz Alsmann, der lockere Plauderer, exzellente Pianist, fabelhafte Sänger. Grandios sein Sinn für Evergreens, sein Gespür für Jazz. Was er singt, macht er sich zu eigen, alte Lieder klingen wie nie gehört. So auch die Broadway-Klassiker der 1930er bis 50er Jahre. Songs von Cole Porter, Jerome Kern, Rodgers & Rodgers, Frederick Loewe und vielen anderen Komponisten hat er ausgegraben, die damals schon vorhandenen deutschsprachigen Versionen frisch interpretiert und mit seiner großartig swingenden Band eingespielt.

„C’est magnifique“ ist ein „Can-Can“-Gruß an den Montmartre, aus „Blue Moon“ wird die romantische „Mondnacht am Meer“, und „Tag für Tag“ (Day By Day) lädt ein zum Träumen. In „Alles passiert immer mir“ (Everything Happens To Me) werden mit einem Augenzwinkern (Liebes-)Tücken des Alltags aufs Korn genommen, und „Meine kleinen Schwächen“ (My Favorite Things) sind mit dem typischen Alsmann-Charme unterlegt. Als „My Fair Lady“ schwärmt das Blumenmädchen Eliza von der durchtanzten Ball-Nacht (I Could Have Danced All Night), während Stinkstiefel Higgins nicht versteht, warum eine Frau nicht sein kann wie ein Mann (A Hymn To Him).

In den stürmisch geforderten Zugaben rauscht es dann noch leise am Missouri, tanzt der Wolf Cha-Cha-Cha und hat der kleine Boy vom Grand Hotel seinen Auftritt. Jubelnder Applaus, stehende Ovationen.

km

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