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Schöne Ferien, liebe Schülerinnen und Schüler!

Ferienstart in Niedersachsen und Bremen Schöne Ferien, liebe Schülerinnen und Schüler!

Für mehr als eine Million Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen und Bremen starten nach der Zeugnisausgabe an diesem Mittwoch die Sommerferien. Sechs Wochen lang sind die Kinder und Jugendlichen befreit von Unterricht und Hausaufgaben. Mit dem Ferienbeginn rollt auch die erste große Urlauberwelle los.

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Eine Million Schulkinder gehen heute in die Ferien. Damit rollt auch die erste Reisewelle an. Autofahrer sollten sich auf Staus einstellen.

Quelle: dpa

Niedersachsens Kultusministerin Frauke Heiligenstadt wünschte allen Schülerinnen und Schüler erholsame und erlebnisreiche Ferien. Bei den mehr als 85.000 niedersächsischen Lehrern bedankte sich die SPD-Politikerin für ihr großes Engagement – besonders bei der Integration der Flüchtlinge. Sollte der Nachwuchs ein schlechtes Zeugnis mit nach Hause bringen, rät Heiligenstadt den Eltern, nicht mit Vorwürfen oder Schuldzuweisungen zu reagieren.

Am 4. August geht die Schule dann wieder los. 

Autofahrern drohen lange Staus

Mit dem Beginn der Ferien rollt auch die erste große Urlauberwelle los. Im Norden behindern zusätzlich einige Baustellen den Verkehr – nicht nur in Richtung Nord- und Ostsee. Betroffen sind die Hauptrouten des Urlaubsverkehrs, die A7 zwischen Hamburg und Südniedersachsen, die Strecken Richtung Nordseeküste (A27/28/29/31) sowie die A1 von Hamburg und Bremen Richtung Ruhrgebiet, wie die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr mitteilte. Zwar werde versucht, Bauarbeiten möglichst nicht in die Hauptreisezeit zu legen. Mehrmonatige Bauarbeiten vom Frühjahr bis zum Herbst könnten während der Ferien aber nicht unterbrochen werden. In diesem Sommer gibt es etwas mehr Baustellen als im vergangenen Jahr.

Da die Schulferien in Niedersachsen und Bremen in diesem Jahr als erstes beginnen, sei die Lage auf den Straßen zum Start noch relativ entspannt, teilte der ADAC mit. Voller werde es, wenn am 11. Juli das bevölkerungsreichste Nordrhein-Westfalen in die Ferien gehe und richtig eng, wenn in den letzten zwei niedersächsischen Ferienwochen bis auf die Bayern alle Bundesländer frei haben. Als Top-Stau-Tage gelten im Norden die Wochenenden vom 8. Juli bis zum 7. August, immer freitags bis sonntags. Mit dichtem Verkehr rechnet der ADAC vor allem rund um die Ballungsräume Hamburg, Hannover, Braunschweig und Osnabrück. Ein Nadelöhr sei der Elbtunnel und Alternativrouten zur Nord- und Ostseeküste.

Staus und Behinderungen wegen Baustellen erwarten die Experten insbesondere auf der A1 zwischen Osnabrück und dem Kreuz Lotte/Osnabrück, auf der A2 zwischen Bad Eilsen und Lauenau, der A7 zwischen Hamburg-Stellingen und Volkspark sowie im Dreieck Walsrode. Auf der A28 wird bei Westerstede gebaut, auf der A29 bei Varel. Das Ausweichen auf die oft ebenfalls verstopften Nebenstrecken lohnt sich laut ADAC erst bei einer Vollsperrung der Autobahn oder, wenn dies im Verkehrsfunk ausdrücklich empfohlen wird.

Immer wieder Staus wird es wohl auch auf der A2 geben, auch wenn dies laut Straßenbaubehörde keine Hauptroute für den Ferienverkehr ist. Gebaut wird weiterhin rund um Hannover und auch zwischen Braunschweig und Königslutter wird auf gut neun Kilometer Länge die Fahrbahn erneuert. «Es bleibt die Frage, wie man das Baustellenmanagement optimieren kann und nicht alles gleichzeitig angeht», meinte ADAC-Sprecherin Christine Rettig. Die Häufung von Baustellen auf der A2 in der Region Hannover in diesem Jahr sei eindeutig zu Lasten der Verkehrssicherheit gegangen.

Die Johanniter, die auch dieses Jahr wieder als Stauhelfer auf den Autobahnen unterwegs sind, raten Urlaubern vor allem zu einer guten Planung ihrer Fahrt. Alternativrouten sollten überdacht, Übernachtungen statt Mammuttouren vorgesehen und Unterhaltungsmaterial für die Kinder mitgenommen werden. «Wichtig ist, wir werden um Staus einfach nicht herumkommen», sagte Johanniter-Sprecherin Frauke Engel. Dies sollten Autofahrer akzeptieren, statt sich zu überfordern und nach einem Stau «zu heizen wie die Blöden».

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