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Städtische Galerie wird 40: Zwei neue Ausstellungen

Wolfsburg Städtische Galerie wird 40: Zwei neue Ausstellungen

Die Städtische Galerie feiert 40. Geburtstag. Zu diesem Anlass eröffnet das Museum für zeitgenössische Kunst am Dienstag, 21. Oktober, um 19 Uhr zwei neue Ausstellungen im Schloss: „Fürs All genug“ und „Castle Dis-Play“. In beiden Schauen geht es um das Thema Zeigen.

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40 Jahre Städtische Galerie: Susanne Pfleger und Marcus Körber zwischen dem Kunstwerk von Heinz Mack und der Wandmalerei von Roland Schappert.

Quelle: Photowerk (bb)

„Damit beschäftigen wir uns seit 40 Jahren: Wir stellen Kunst aus“, erklärt Direktorin Susanne Pfleger. In „Fürs All genug“ wählte Kurator Marcus Körber Arbeiten aus der Sammlung aus, der Kölner Künstler und Philosoph Roland Schappert schrieb dazu tiefsinnige Worte auf die Wände. Das „Bomber“-Bild von Gerhard Richter kommentierte Schappert mit „Preise, Reise“ – eine Anspielung darauf, dass das Bild ständig auf Reisen ist und Richters Arbeiten zu den teuersten der Welt gehören.

Auch die bei Wolfsburgern so beliebte Sandspirale ist im Schloss aufgebaut, aber nicht mit dem üblichen hellen, feinen Sand. „Wir haben dunkle grobe Erde aus der Region geholt“, erklärt Körber. Schappert schrieb dazu „Zeitgeist wandert weiter“ an die Wand. Durch die Kommentare bekommen Besucher einen ganz neuen Blick auf Sammlungswerke.

In der zweiten Ausstellung beleuchtet Kuratorin Judith Thiemann das Thema Zeigen noch mal anderes. Kunst wird oft in Vitrinen gezeigt – doch die Künstlerin Alexandra Leykauf fotografierte die Glaskästen und macht damit die Vitrinen selbst zu Kunst. Ingo Mittelstaedt präsentiert auf weißen Podesten Skulpturen und Alltagsgegenstände. „Es geht dabei um die Gesamtchoreographie“, betont er. Originell sind die Arbeiten von Tina Tonagel: Sie baute zum Beispiel eine bewegliche Steckdose in die Wand.

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