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Stadtwerke-Durchsuchungen: Augath will Staatsanwalt helfen

Stadtwerke-Affäre Stadtwerke-Durchsuchungen: Augath will Staatsanwalt helfen

Nach der groß angelegten Aktion von Polizei und Staatsanwaltschaft, bei der am Donnerstag die Stadtwerke durchsucht wurden und Befragungen im Rathaus stattfanden (WAZ berichtete), beginnt für die Ermittler die Arbeit. Sie müssen Akten zur Wolfsburger Schulmodernisierungsgesellschaft (WSM) auf den Vorwurf der Untreue prüfen.

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Wolfsburger Stadtwerke: Die Ermittlungen werden dauern, sagt Serena Stamer von der Staatsanwaltschaft (kl. Bild).

18 Polizisten, zwei Steuerfahnder und ein Buchprüfer waren an fünf Orten im Einsatz. Bei den Stadtwerken durchsuchten sie das Büro des Prokuristen und WSM-Geschäftsführers Marc-Frederik Augath sowie dessen Wohnung in Hannover. „Die Auswertung wird Wochen oder Monate dauern“, so Serena Stamer, Sprecherin der Staatsanwaltschaft.

Der Vorwurf gegen Augath und den Geschäftsführer einer Consulting-Firma aus Braunschweig lautet Untreue im besonders schweren Fall sowie Beihilfe zur Untreue. Die WSM soll die Projektplanung von Schulsanierungen direkt an die Firma vergeben haben. Der Preis soll so höher als bei einer öffentlichen Ausschreibung gelegen haben - nach NDR-Informationen geht es dabei um einen fünfstelligen Betrag. Von überhöhten Honoraren hat man bei der Staatsanwaltschaft keine Kenntnis.

WSM-Geschäftsführer Marc-Frederik Augath erklärte gestern auf WAZ-Anfrage: „Ich werde selbstverständlich meinen Beitrag dazu leisten, um den Sachverhalt rasch und lückenlos aufzuklären.“ Und: „Auch hier bei den Stadtwerken haben wir die Unterlagen aus freien Stücken übergeben.“

rpf

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