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Stadtwerke-Affäre nimmt kein Ende

Wolfsburg Stadtwerke-Affäre nimmt kein Ende

Die Stadtwerke-Affäre will und will kein Ende nehmen. Ein anonymer Briefeschreiber will jetzt Anzeige gegen vier Führungskräfte der Stadtwerke erstattet haben - diese hätten die Kampagne gegen Ex-Vorstand Markus Karp betrieben. Bei der Staatsanwaltschaft liegt die Anzeige allerdings noch nicht vor.

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Markus Karp: Schmiedeten Führungskräfte die Kampagne gegen den Ex-Vorstand?

Quelle: Britta Schulze

Der oder die anonymen Briefeschreiber bezeichnen sich als „2 ehemalige Kollegen von Herrn Maik Nahrstedt“. In dem vierseitigen Schreiben, das laut Verteiler an Presse, Politik und Ermittlungsbehörden ging, wird der Eindruck vermittelt, hinter der gesamten Stadtwerke-Affäre stehe keineswegs der Ex-Unternehmenssprecher Maik Nahrstedt als treibende Kraft.

Vielmehr hätten sich vier frühere wie heutige Führungskräfte vor Jahren verabredet, eine Kampagne gegen Markus Karp zu führen. Grund sei gewesen, dass das Quartett um seine eigene Karriere im Unternehmen gebangt hätte - darum habe sich der Kreis auch „Selbsthilfegruppe“ genannt.

Einer aus dem Kreis, so wird behauptet, habe Maik Nahrstedt als Schreiber der anonymen Schmähbriefe gegen Karp gewinnen wollen, das habe dieser aber abgelehnt. So habe ein Mitglied aus dem Führungskreis die Schreiben selbst aufgesetzt.

Woher die „2 Ehemaligen“ ihre Informationen haben wollen, bleibt unklar. Gegen das Führungs-Quartett werde Strafanzeige unter anderem wegen Gründung einer kriminellen Vereinigung gestellt. Bei der Staatsanwaltschaft allerdings „liegt noch nichts vor“, wie Sprecherin Birgit Seel auf WAZ-Anfrage erklärte. Sollte die Anzeige eingehen, werde man diese prüfen.

fra

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