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Stadt Wolfsburg Stadtwerke-Affäre: Landgericht lässt Klage gegen Karp nicht zu!
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Stadtwerke-Affäre: Landgericht lässt Klage gegen Karp nicht zu!
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00:12 31.05.2014
Braunschweiger Landgericht: In der Stadtwerke-Affäre könnte es nun nicht zum zentralen Prozess kommen. Quelle: Fotos: Archiv
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Zur Erinnerung: Ex-Stadtwerke-Chef Karp wird zur Last gelegt, dass er den damaligen Stadtwerke-Pressesprecher Nahrstedt von 2005 bis 2010 für die Öffentlichkeitsarbeit der CDU in Wahlkämpfen freigestellt habe (WAZ berichtete). In dem nicht verjährten Zeitraum sollen den Stadtwerken auf diese Art rund 76.000 Euro Schaden zugefügt worden sein. Nahrstedt selbst hatte die so genannte Stadtwerke-Affäre ins Rollen gebracht.

Etliche Nebenkriegsschauplätze sind bereits vor Gericht verhandelt worden. Nun ist klar, dass das Landgericht den zentralen Prozess gegen Karp und Nahrstedt nicht zulassen will. Trotz Hausdurchsuchungen bei den beiden sowie dem umfassenden Geständnis von Maik Nahrstedt seien die Beweismittel nicht ausreichend. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig kann nun gegen den Beschluss des Landgerichts Einspruch einlegen.

Allerdings wurde ein Randaspekt im Rahmen des Verfahrens nicht zurückgewiesen. Zugelassen wird eine Anklage gegen Nahrstedt, weil er von den Stadtwerken ein dienstliches Notebook jahrelang für die CDU-Parteiarbeit genutzt habe. Die Kosten sollen laut Anklage über die Stadtwerke abgerechnet worden sein, den dadurch ein Schaden von 7000 Euro entstanden sei.

Nahrstedt ist außer sich. Der WAZ sagte er gestern Abend auf Nachfrage: „In den vergangenen vier Jahren stand ich in elf verschiedenen Verfahren mehr als 40 Prozesstage als Angeklagter oder Beschuldigter vor Gericht. Es ist schon merkwürdig, dass immer der gleiche Angeklagte vor Gericht steht.“ Die Notebook-Verhandlung wäre der zwölfte Prozess im Rahmen der Stadtwerke-Affäre. Nahrstedt: „Langsam komme ich mir vor wie der größte Straftäter von ganz Wolfsburg!

kn

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