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Stadtwerke-Affäre: Karp-Vertrag unantastbar

Wolfsburg Stadtwerke-Affäre: Karp-Vertrag unantastbar

Die Stadtwerke-Affäre sorgte am Freitag für erhitzte Gemüter im Aufsichtsrat des Unternehmens. Das Gremium traf sich zu einer außerordentlichen Sitzung, es ging um die Frage, ob der Auflösungsvertrag von Ex-Stadtwerke-Chef Markus Karp sittenwidrig und ungültig ist.

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Quelle: Manfred Hensel

Am Ende wurde dieser Antrag klar abgeschmettert!

Nach WAZ-Informationen stimmten acht Aufsichtsratsmitglieder dagegen, drei enthielten sich. Nur vier stimmten dafür.

Seit 2010 sorgt die Affäre in Wolfsburg fast wöchentlich für Schlagzeilen: Damals hatte sich der Stadtwerke-Sprecher Maik Nahrstedt selbst bezichtigt, in seiner Arbeitszeit CDU-Parteiarbeit geleistet zu haben - und das mit dem Wissen von Karp. Der Aufsichtsrat entschied deshalb bereits, Schadensansprüche gegen CDU-Mitglieder und gegen Nahrstedt geltend zu machen (WAZ berichtete).

Der Ex-Sprecher Nahrstedt, der selbst Mitglied im Aufsichtsrat des Unternehmens ist, legte seinerseits mit dem Antrag nach. Inhalt: Das Unternehmen solle prüfen, ob der Karp-Vertrag ungültig ist und Schadensersatzansprüche vom Ex-Chef einzufordern sind.

Das Problem: Wenn sich herausstellen würde, dass der Aufhebungsvertrag von Karp ungültig ist, könnten auch Aufsichtsratsmitglieder zur Verantwortung gezogen werden, die diesen gebilligt hatten.

Pikantes Detail nach der Abstimmung: Aufsichtsratschef Hans-Georg Bachmann kündigte nach WAZ-Informationen an, in der nächsten Sitzung den Antrag zu stellen, Maik Nahrstedt aus dem Stadtwerke-Aufsichtsrat auszuschließen.

Und: Dann soll der Aufsichtsrat auch ausführlich zum Thema Sittenwidrigkeit im Karp-Vertrag informiert werden.

rpf

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