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Stadtwerke-Affäre: Jetzt soll CDU Schadenersatz leisten

Wolfsburg Stadtwerke-Affäre: Jetzt soll CDU Schadenersatz leisten

Nun kommt überraschend neuer Drive in die Stadtwerke-Affäre. Aufsichtsrat und die Stadt als Gesellschafter wollen doch Regressansprüche geltend machen gegen Maik Nahrstedt, gegen einzelne CDU-Politiker - und gegen den CDU-Kreisverband.

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Nahrstedt hatte sich selbst bezichtigt, zehn Jahre lang während seiner Arbeitszeit als Stadtwerke-Sprecher Parteiarbeit für die CDU geleistet zu haben. Nach monatelangem Hin und Her hat der Aufsichtsrat nun den Vorstand beauftragt, Schadensersatz geltend zu machen. Aufsichtsratschef Hans-Georg Bachmann (SPD): „Auch die Stadt als Gesellschafter soll sich hinter diesen Auftrag stellen.“ Offensichtlich ein politisches Zeichen. Neben Nahrstedt sollen auch CDU-Spitzenpolitiker belangt werden, die von Nahrstedts Parteiarbeit profitiert haben sollen - und die CDU als Partei!

CDU-Kreisvorsitzende Angelika Jahns schäumt vor Wut: „In Sachen Nahrstedt haben wir immer klare Kante gezeigt: Ja zu Schadensersatzforderungen.“ Dass nun plötzlich auch die CDU belangt werden solle, sei eine „mehr als merkwürdige Auslegung. Die CDU ist in keinerlei Form Beteiligte dieses Verfahrens“.

Nicht in Regress genommen werden soll laut Beschluss Ex-Vorstand Markus Karp, der laut Nahrstedt den Arbeitszeitbetrug mit initiiert habe. Bachmann: „Mit dem Aufhebungsvertrag sind alle gegenseitigen Forderungen abgegolten.“ Zudem würde er im Falle einer Verurteilung zu mehr als 90 Tagessätzen einen Teil seiner Millionen-Abfindung verlieren.

fra

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