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Stadtwald: Jäger erlegen 14 Wildschweine

Wolfsburg Stadtwald: Jäger erlegen 14 Wildschweine

Wildschweine, die in Wohngebiete kommen und Gärten verwüsten: Diese Bilder sind in Wolfsburg nur wenige Jahre her. Und sie sollen nicht wiederkehren. Deshalb gab es am Samstag die nächste große Jagd auf Wildschweine im Hattorfer Holz. 14 Schwarzkittel erlegten die Jäger, außerdem 28 Rehe.

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Große Jagd im Stadtwald: Treiber schreckten das Wild auf, später wurde die Strecke gelegt.

Quelle: Manfred Hensel

„Beides hat unsere Erwartungen übertroffen“, sagte Forstamtleiter Peter Rieckmann nach der so genannten Beunruhigungsjagd. Dabei schreckten Treiber und Hundeführer die Wildschweine auf. Rund 40 Jäger waren mit ihren Waffen dabei. Die revierübergreifende Jagd fand zwischen Nordsteimke, Barnstorf und Detmerode statt.

Das Ergebnis zeige, dass die Jägerschaft den Schwarzwild-Bestand wieder in den Griff bekommen habe, so Jochen Remitz vom Niedersächsischen Forstamt Wolfenbüttel. „Es ist jetzt wieder ein normaler Bestand, nicht zu viele, nicht zu wenige“, sagt Remitz. Da sich die Zahl der Tiere aber theoretisch innerhalb eines Jahres vervierfachen könne, sei die regelmäßige Bejagung notwendig.

Ebenfalls geschossen wurde am Samstag Rotwild - in zu großer Zahl könne es ebenfalls Schäden im Wald anrichten, zum Beispiel an jungen Pflanzen. Am Ende hatten die Jäger 14 Wildschweine und 28 Rehe geschossen.

Um niemanden zu gefährden, war das betroffene Gebiet während der Jagd abgesperrt. Die Polizei half, Passanten aus dem Wald herauszuhalten. „Trotzdem gab es wieder einige Unverbesserliche“, so Remitz.

kn

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