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Stadt Wolfsburg Stadt reagiert auf Kritik an der neuen Radachse
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Stadt reagiert auf Kritik an der neuen Radachse
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22:37 27.08.2018
Der neue Radweg: Der Schutzstreifen für Radfahrer befindet sich teils mitten auf der Straße. Zu gefährlich, meinen einige Kritiker. Alles nur Gewohnheit, entgegnet die Stadt. Quelle: Roland Hermstein
Wolfsburg

Der Fahrrad-Club ADFC Wolfsburg und andere Verkehrsteilnehmer äußerten in der WAZ Bedenken, was die Sicherheit des neuen Radwegs angeht (WAZ berichtete): Im Kreuzungsbereichen ist der Radfahrer von zwei Autofahrspuren umzingelt, an anderen Stellen sind die Fahrbahnen für Autofahrer extrem schmal. Der ehemalige Lkw-Fahrer Fritz Ernst (65) ist sich sogar sicher: „Unfälle sind programmiert.“ Und auch im Internet auf Social-Media-Plattformen wie Facebook wird der Radweg heiß diskutiert.

Radachse: Gemeinsam mit Fahrradverbändern und Bürgern entwickelt

Die Stadt erklärt, dass man den Radweg genau so umsetze wie er gemeinsam mit Bürgern und Fahrradverbänden im Rahmen des Beteiligungsverfahrens „BürgermitWirkung“ entwickelt wurde. Die Markierungen für den Fahrradstreifen auf der Straße rot einzufärben, damit man diese besser erkennen könne, das forderten der ADFC sowie die SPD-Fraktion – diese Möglichkeit überprüft die Stadt aktuell.

Fahren direkt auf der Straße: Radfahrer auf Wolfsburgs neuer Radachse. Quelle: Roland Hermstein

Die Stadtverwaltung ist aber zuversichtlich, dass das für Wolfsburg neue Konzept, das in anderen Städten regelmäßig angewendet werde, auch in der Volkswagenstadt Akzeptanz finde.

Zudem weist die Verwaltung darauf hin, dass „der Schutzstreifen ein zusätzliches Angebot für Radfahrer“ darstellt. Das heißt, niemand müsse den neuen Radweg nutzen, es gebe ja auch weiterhin den alten Radweg neben den Fußgängerwegen. Stadtsprecher Ralf Schmidt: „Die Situation entlang der Ost-West-Radachse ist neu und für viele sicher noch ungewohnt. Erstmals in Wolfsburg sind hier auf großer Strecke die Benutzungspflicht der Radwege aufgehoben und Schutzstreifen markiert worden. Dies erfordert zum Beispiel auch in der Pestalozziallee eine Gewöhnungszeit für alle Verkehrsteilnehmer, aber auch eine erhöhte Achtsamkeit und Rücksichtnahme.“

Von Claudia Jeske

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