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Stadtsportbund protestiert gegen Belastung

Wolfsburg Stadtsportbund protestiert gegen Belastung

Wolfsburg. Ursula Sandvoß, Vorsitzende des Stadtsportbunds (SSB), ist empört über die Sparpläne der Verwaltung. „Das passt nicht in die Zeit“, sagt sie zu einer Erhöhung der Hallenmieten kombiniert mit einer Kürzung der Zuschüsse.

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Sparen beim Sport: Für Mannschaftssport wie Handball (hier der HSC Ehmen), wo große Hallen gebraucht werden, ist die geplante Mieterhöhung ein Problem.

Quelle: Archiv

Gerade angesichts der angespannten Situation wegen der Unterbringung von Flüchtlingen in den Sporthallen sei „mehr Fingerspitzengefühl“ angebracht.

„Es ist zu kurzfristig für die Vereine, um zu planen, und auch zu kurz gedacht“, sagt Sandvoß. Das meint auch Peter Kassel, Vorsitzender des HSC Ehmen. „Es ist unverschämt“, findet er. „Für die Stadt sind die Mehreinnahmen nur ein Fliegenschiss, aber für die Vereine ist es ein Peitschenschlag!“

Auf den ersten Blick wirkt die Erhöhung der Miete (3,20 statt 2,80 Euro) nicht dramatisch. Doch es läppert sich: Handballer zum Beispiel brauchen Dreifeldhallen - müssen dann das Dreifache pro Stunde berappen. „Ein Turnier am Wochenende schlägt richtig ins Kontor“, sagt Nicolas Heidtke (VfB Fallersleben). Kombiniert mit der Kürzung von Zuschüssen könnte das die Finanzen aus dem Lot bringen. „Die Kosten unterscheiden sich je nach Sparte. Aber wir machen ja alle keine Gewinne“, erklärt Werner Reimer (MTV Vorsfelde).

Mögliche Konsequenzen: Größere Gruppen, kürzere Trainingszeiten, höhere Beiträge. Reinhard Arndt (TSV Sülfeld) sagt: „Die Frage ist, wie lange wir durchhalten, bis wir die Beiträge erhöhen müssen. Hinzu kommt die Lizenzpflicht für Übungsleiter ab 2019. Ehrenamtlichen wird die Arbeit immer schwerer gemacht.“ Schlimm findet er, dass gleichzeitig Maßnahmen wie die Sanierung der Sülfelder Halle verschoben werden, denn: „Länger als ein Jahr können wir das Dach nicht mehr stopfen.“

amü

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