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Stadtmuseen: Die Depots platzen aus allen Nähten

Wolfsburg Stadtmuseen: Die Depots platzen aus allen Nähten

Die Städtische Galerie, das Stadtmuseum (beide im Schloss) und das Institut für Zeitgeschichte (Goetheschule) stehen bestens da - sie alle verfügen über große Bestände.

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Beengte Verhältnisse: Susanne Pfleger und Marcus Körber haben auf dem Dachboden des Schlosses keinen Platz mehr, um Kunstwerke zu lagern.

Quelle: Photowerk (gg)

Doch das wird zunehmend zum Problem, denn die Depots platzen aus allen Nähten. Jetzt soll die Verwaltung prüfen, wie das Problem behoben werden kann.

Die SPD hob den Raumbedarf der Stadtmuseen mit einem Antrag im Kulturausschuss auf die Tagesordnung. Ein Gutachten förderte zutage: Allein die Städtische Galerie (Schloss) habe einen Bedarf von 2500 Quadratmetern Fläche, derzeit verfügt sie aber nur über 800 Quadratmeter. Susanne Pfleger, Direktorin der Städtischen Galerie, vergleicht es so: „Aktuell haben wir eine Garage für einen Lupo. Wir fahren aber einen Phaeton, der hinten schon rausguckt.“

Die drei Depots der Galerie sind übervoll, die Kunstwerke stapeln sich. Ein weiteres Problem: In den Räumen im Schloss herrschen große Temperaturunterschiede - auch mit Klimaanlagen lässt sich das nicht in den Griff bekommen. Die Folge: Skulpturen und Gemälde drohen Schaden zu nehmen. Auch die Decke im Ausstellungsraum ist sanierungsbedürftig.

Die Verantwortlichen der Stadtmuseen wünschen sich ein großes Depot, in dem alle Bestände zusammengefasst werden könnten. Diese Option will die Verwaltung jetzt prüfen - sie bekam vom Kulturausschuss den Auftrag, nach einem geeigneten Gebäude zu suchen. Auch ein Neubau könnte Thema sein. „Wir brauchen in der Depot-Frage eine Lösung in absehbarer Zeit“, so Frank Helmut Zaddach (SPD).

rpf

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