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Stadt zieht Personal aus Jugendzentren ab

Wolfsburg Stadt zieht Personal aus Jugendzentren ab

Wolfsburg. Um das Freizeitheim West am Laagberg zu stärken, müssen zwei andere Einrichtungen Abstriche machen. Die Stadt wird die Jugendzentren in Fallersleben und Ehmen zeitweilig zu Jugendtreffs degradieren. Dadurch kann die Öffnungszeit dort verringert und Personal für den Laagberg freigestellt werden. Hintergrund ist das Sparprogramm der Stadt.

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Plan: Sozialarbeiter aus Fallersleben und Ehmen leisten auch Stunden am Laagberg.

Quelle: Foto: Hensel

Das Problem: Am Freizeitheim West sind seit Oktober beziehungsweise November zwei Stellen für Sozialarbeiter vakant. Und die Stadt hat wegen der prekären Haushaltslage einen Einstellungsstopp verhängt. In einer schriftlichen Kenntnisgabe teilt die Verwaltung nun mit, dass sie den Laagberg auf Kosten von Fallersleben und Ehmen stärken will.

In dem Papier heißt es: „Das Freizeitheim West ist integraler Bestandteil der sozialen Infrastruktur im Ortsratsgebiet Mitte-West.“ Hinzu komme, „dass Mitte-West zu den kinderreichsten Stadtteilen Wolfsburgs gehört und die Kinder- und Jugendarbeit in Mitte-West vor verschiedenen Herausforderungen steht.“ Die vielen Angebote dort könne man nur aufrecht erhalten, wenn man andernorts Personal abziehe.

Eine temporäre Abstufung der Jugendzentren Forsthaus Fallersleben und Ehmen-Mörse soll dies ermöglichen. Sie werden Jugendtreffs und können dann laut städtischem Rahmenkonzept ihr Angebot herunterfahren. Konkret sollen beide Einrichtungen nur noch an drei statt vier Tagen pro Woche öffnen. Und den Nutzern soll mehr Selbstorganisation zufallen. Der Plan soll bald greifen. Welcher Öffnungstag wegfällt - und wann die Regelung endet -, war gestern noch nicht bekannt.

kn

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