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Stadt will selbst Häuser bauen

Wolfsburg Stadt will selbst Häuser bauen

Die Stadt will künftig in Eigenregie Mietwohnungen bauen („sozialer Wohnungsbau“). Das kündigte Oberbürgermeister Klaus Mohrs jetzt an. Die Anstrengungen von Neuland und VWI reichten nicht aus, um den Bedarf an Mietwohnungen in der VW-Stadt in den kommenden Jahren zu decken.

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Sozialer Wohnungsbau: Neben VWI und Neuland will auch die Stadt Mietwohnungen bauen.

Quelle: Manfred Hensel

Mohrs gab zu, die Stadt habe den sozialen Wohnungsbau - Mietwohnungen zu bezahlbaren Preisen - in der Vergangenheit vernachlässigt. „Von den verschiedenen Bundesregierungen bis hin zu den Kommunen - der Mietwohnungsbau wurde 20 Jahre lang vernachlässigt“, so Mohrs. Jetzt, nicht zuletzt wegen der hohen Flüchtlingszahlen in ganz Deutschland, ändert sich das: „Die Bundesregierung hat Bauvorschriften deutlich vereinfacht und stellt Mittel für den sozialen Wohnungsbau zur Verfügung.“

Früher, so der Oberbürgermeister, hätten Bauvorhaben zwei bis drei Jahre von der Planung bis zum ersten Spatenstich gedauert, „heute sind Vorhaben in zwölf bis 13 Monaten bewohnbar“. Er sei sich „ziemlich sicher“, so Mohrs, „dass auch wir als Stadt in den nächsten Jahren selbst bauen müssen.“

Hans-Georg Bachmann, Vorsitzender des Bauausschusses, stimmte zu: „Dank der neuen Bauvorschriften haben wir jetzt Flächen zur Verfügung, die wir früher nicht hätten bebauen dürfen.“ Diese Chance müsse Wolfsburg nutzen. Im Februar 2016, so Mohrs, wolle man dem Rat der Stadt konkrete Flächen und Maßnahmen vorschlagen. „Wir wollen Gebäude bauen, die man 50 oder 60 Jahre nutzen kann.“ Nicht nur für Flüchtlinge, sondern für alle interessierten Wolfsburger.

bis

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