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Stadt will 267.200 Euro in der Kultur sparen

Wolfsburger Kulturausschuss Stadt will 267.200 Euro in der Kultur sparen

Die Stadt muss den Gürtel enger schnallen. Das trifft auch die Kultur. Stefan Krieger, Geschäftsbereichsleiter Kultur, stellte am Donnerstag die Spar-Ideen im Kulturausschuss vor.

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Italienische Konsularagentur: Die AfD will den städtischen Zuschuss komplett streichen, die Verwaltung erteilte diesem Vorschlag eine Absage.
 

Quelle: Sebastian Bisch (Archiv)

Stadtmitte.  Auch in der Kultur setzt die Stadt wegen knapper Kasse den Rotstift an. Geschäftsbereichsleiter Stefan Krieger stellte Sparideen im Kulturausschuss vor, der im Rathaus tagte.

Insgesamt 267.200 Euro muss der Kulturbereich sparen. Aber nicht bei den Zuschüssen für Einrichtungen, das findet Sandra Straube (PUG) gut. Dagegen überlegt der Geschäftsbereich Mieten und Pachten zu erhöhen. Sandra Straube hofft, dass Kultureinrichtungen davon nicht betroffen sind: „Das wäre ein falsches Zeichen.“ Eine andere Spar-Idee: Eintrittspreise im Hoffmann-von-Fallersleben-Museum zu erhöhen. „Für die Schüler ändert sich aber nichts“, unterstrich Krieger.

Die AfD hat andere Ideen, wie die Stadt Geld sparen kann: den Zuschuss für die Italienische Konsularagentur streichen. „Nach 50 Jahren sind die Italiener integriert. Es ist an der Zeit, das Geld zu streichen“, so Helmuth Goldenstein (AfD). Das sieht die Verwaltung anders. „Die Konsularagentur ist fester Bestandteil der Stadt und nicht beliebig ersetzbar“, so Krieger. Außerdem ziehen immer noch Italiener nach Wolfsburg. Applaus. Auch Marlies Ottimofiore wird das gern gehört haben. Sie geht nach 32 Jahren in Italienischen Kulturinstitut und Konsularagentur in den Ruhestand und wurde im Ausschuss verschiedet. „Sie haben aktiv mitgestaltet“, lobte der neue Kulturdezernent Dennis Weilmann. Er leitete die Sitzung übrigens zum ersten Mal. Kai-Uwe Hirschheide hatte seine Aufgabe kommissarisch übernommen. Er schenkte seinem Nachfolger ein Bild von Heinrich Heidersberger.

Die AfD hatte noch einen zweiten Sparvorschlag: Restaurant Lido und Saunaklub, beides Einrichtungen des Kulturzentrums Hallenbad, sollten dem CongressPark angegliedert werden. Krieger: „Der CongressPark hat ganz andere Schwerpunkte.“

Von Sylvia Telge

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