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Stadt Wolfsburg Stadt Wolfsburg streicht Zuschuss für Wohlfahrtsverbände
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Stadt Wolfsburg streicht Zuschuss für Wohlfahrtsverbände
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12:29 11.03.2018
Beratungsgespräch: Zuschüsse für die Freien Wohlfahrtsverbände werden gestrichen.  Quelle: Insa Catherine Hagemann
Wolfsburg

 Im Sozialausschuss appellierte Christine Köhler-Riebau, Leiterin des Paritätischen, an die Mitglieder, nicht zu kürzen. „Sonst müssen wir Menschen, die Beratung brauchen, ablehnen“, sagte sie.

Doch am Ende half der Appell nichts: Die Verwaltung muss an allen Ecken und Enden sparen – und ließ sich deshalb auf keine Diskussion ein. Stadträtin Iris Bothe: „Vor zwei Jahren ist die Leistung halbiert und schon damals erklärt worden, dass der Zuschuss ausläuft. Es ist eine freiwillige Leistung. Die Wohlfahrtsverbände müssen sich neu strukturieren.“ Aus Sicht der Verwaltung komme es zu keinen Beratungslücken, weil es auch andere Beratungsstellen wie Senioren- und Pflegestützpunkte oder Krankenkassen gebe.

„Qualität der Pflege darf nicht leiden“

Die Fraktion Linke/Piraten versuchte in einem Antrag den Zuschuss aufrecht zu erhalten. Bastian Zimmermann (Linke) betonte: „Die Wohlfahrtsverbände kommen aus einer Gemeinnutzigkeit, man kann sie nicht mit kommerziellen Anbietern vergleichen.“ Im Laufe der Diskussion schlug sich die PUG auf die Seite der Linken/Piraten und stimmte für den Antrag – und gegen die Kürzung. Ausschussmitglieder Jens Kirsch: „Die Qualität der Pflege darf nicht leiden.“ SPD und CDU hingegen lehnten unisono mehrheitlich eine weitere Zahlung des Zuschusses ab. Für Christine Köhler-Riebau steht indes fest: „Wir sind überzeugt, dass wir die Beratung ohne den Zuschuss nicht mehr durchführen können. Die Konsequenz ist, dass wir Betroffene, die Beratung suchen, wieder wegschicken müssen.“

Von Claudia Jeske

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