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Stadt startet Masterplanung für Nordhoff-Straße

Wolfsburg Stadt startet Masterplanung für Nordhoff-Straße

Was genau an der Heinrich-Nordhoff-Straße in den nächsten Jahren passieren soll, kann noch niemand so recht sagen. Aber ab jetzt sollen die Pläne Form annehmen: Der Rat beschloss die Aufstellung einer Masterplanung für 260.000 Euro.

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Qua vadis, Heinrich-Nordhoff-Straße? Der Rat der Stadt hat die Masterplanung zu einer Innovationsachse beschlossen.

Quelle: Britta Schulze

Wolfsburg. Das wohl ambitionierteste und zugleich am wenigsten einzuschätzende Projekt der kommenden Jahre in Wolfsburg wird die Entwicklung der Heinrich-Nordhoff-Straße zu einer zukunftsträchtigen Innovationsachse (WAZ berichtete). Nach hitziger Debatte brachte der Rat der Stadt am Mittwoch die so genannte Masterplanung für 260.000 Euro auf den Weg.

Alle Fraktionen meldeten zwar Bedenken an, man müsse vorsichtig planen, die Menschen bei jedem Schritt mitnehmen. Sie stimmten der Planung aber auch zu.

VW muss weiter zu sehen sein

So war Wilfried Andacht (CDU) und Hans-Georg Bachmann (SPD) wichtig, dass auch nach einer möglichen Bebauung entlang der Nordhoff-Straße das VW-Hochhaus und die Schornsteine zu sehen seien. Frank Richter (Grüne) wünschte sich, „dass es am Nordkopf losgeht“. Bastian Zimmermann (Linke) legte Wert darauf, dass man bei möglicher Bebauung auch 25 Prozent Sozialwohnungen umsetze. Und Sandra Straube (PUG) regte an, auch Verkehrswege im Umland mit in die Planung einzubeziehen. Sogar die Reaktivierung stillgelegter Bahnhöfe wie in Vorsfelde müsse man in Erwägung ziehen.

Ideen stehen viele im Raum. So sollen zum Beispiel die wenig attraktiven VW-Parkplätze komplett überplant, neue IT-Arbeitsplätze angesiedelt sowie eine ÖPNV-Trasse und neue Radwege gebaut werden.

AfD kritisiert Formulierungen

Die AfD dagegen störte sich nicht an Inhalten der Ratsvorlage, sondern an deren Begründung, die von der Verwaltung stammt. Thomas Schlick (AfD) beantragte die Streichung mehrerer Passagen aus der Begründung. Er störte sich an mehreren Formulierungen, etwa „Schaffung von smarten Quartieren“. Schlick: „Die Stellen sind nichtssagend.“ Oberbürgermeister Klaus Mohrs (SPD) bemerkte aufgebracht: „Sie können versuchen, den Beschluss zu ändern, wenn Sie das möchten, aber die Begründung ist meine – und die bleibt!“ Schlick beharrte auf der Streichung, letztlich aber vergeblich. Gegen die vier Stimmen der AfD-Fraktion wurde die Masterplanung der Nordhoffachse beschlossen.

Von Kevin Nobs

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