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Stadt rechnet mit noch mehr Flüchtlingen

Wolfsburg Stadt rechnet mit noch mehr Flüchtlingen

Wolfsburg. Im Juli hatte die Stadt noch mit 1200 Flüchtlingen gerechnet. Inzwischen sind es 600 weitere Menschen, die bis Jahresende nach Wolfsburg kommen (WAZ berichtete). Und das Ende der Fahnenstange ist wohl noch nicht erreicht.

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Ehemalige Jugendwerkstätten: Hier will die Stadt 100 Flüchtlinge unterbringen.

Quelle: Roland Hermstein

Die Verwaltung arbeitet unter Hochdruck an der Einrichtung neuer Unterkünfte - darunter die früheren Jugendwerkstätten in der Dieselstraße.

Die Zahl der Flüchtlinge in Wolfsburg steigt mit der Zahl der Flüchtlinge in ganz Deutschland. Je mehr Menschen vor Krieg und Leid aus Ländern wie Syrien flüchten, desto mehr werden hierzulande auf die Kommunen verteilt. Mindestens 600 Männer, Frauen und Kinder kommen bis Jahresende zusätzlich zu den 1200 vorhandenen nach Wolfsburg. „Wir richten uns aber darauf ein, dass die Zahl 600 überschritten wird“, sagt Lothar Laubert, Geschäftsbereichsleiter Soziales und Gesundheit.

Zwei große Bausteine sind in der Fertigstellung - beide an der Dieselstraße. In den sogenannten Rohwiesen können bald 245 Menschen in einen Neubau einziehen. Und in etwa zwei Wochen sollen 100 Flüchtlinge zeitweise in den früheren Jugendwerkstätten unterkommen. Somit wären 345 von 600 Asylbewerbern versorgt. „Bis Jahresende sind wir auf einem guten Weg“, sagt Laubert. Weitere Unterkünfte prüfe die Stadt derzeit. Selbst falls Wolfsburg vom Land noch mehr Flüchtlinge zugewiesen werden, wolle man bereit sein. Klar ist: „Wir bauen keine Zelte auf!“

Bislang sei die Unterbringung der Menschen in Wolfsburg recht reibungslos verlaufen. Laubert: „Das liegt vielleicht auch ein bisschen an der glücklichen Lage, dass wir dafür Einrichtungen finden, die ohnehin nicht mehr in Gebrauch waren.“

kn

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