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Stadt gedenkt der Auschwitz-Opfer

Wolfsburg Stadt gedenkt der Auschwitz-Opfer

Vor 71 Jahren, am 27. Januar 1945, befreiten Truppen der Roten Armee das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Um der Opfer nationalsozialistischer Gewaltherrschaft zu gedenken, fanden gestern an drei Plätzen in Wolfsburg Kranzniederlegungen statt.

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Gedenken an die Opfer der NS-Herrschaft: Zum Jahrestag der Befreiung von Auschwitz gab es gestern auch in der Nordstadt eine Kranzniederlegung.

Quelle: Manfred Hensel

Seit 1996 ist der 27. Januar ein bundesweiter Gedenktag. Bürgermeisterin Elke Braun legte gestern sowohl an der Stele am Laagberg als auch am Sara-Frenkel-Platz (Nordkopf) Kränze nieder. Dritte Station war schließlich die Gedenkstätte der Opfer nationalsozialistischer Gewaltherrschaft in der Nordstadt. Dort gestaltete der zehnte Jahrgang der Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule die Gedenkfeier mit. Zu der Veranstaltung fanden sich auch Vertreter der IG Metall, von VW und Mitglieder des Nordstadt-Ortsrats ein.

„Auch Wolfsburg hat eine schreckliche Vergangenheit, denn zahlreiche Zwangsarbeiter wurden während der NS-Zeit in die Stadt des KdF-Wagens verschleppt“, erklärte Schüler Luca Haber. Ortsrat-Mitglied Olde Dibbern (SPD) fügte hinzu: „Man darf außerdem nicht vergessen, dass viele Kinder der Zwangsarbeiter umgekommen sind.“ Zudem warnte er: „Auch heute, zu Zeiten der Flüchtlingskrise, müssen wir uns vor rechtsradikaler Gefahr vorsehen.“ Die Schüler stimmten zu, dass der Aufbau neuer Feindbilder nicht toleriert werden dürfe. Sie verkündeten, dass ihr Jahrgang in 2016 eine Fahrt zur Gedenkstätte in Auschwitz machen werden.

dn

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