Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Stadt Wolfsburg Stadt erwartet nächstes Jahr 50 Millionen Euro Minus
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Stadt erwartet nächstes Jahr 50 Millionen Euro Minus
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:11 20.12.2017
Wolfsburg muss den Gürtel enger schnallen: Die Stadt geht das Haushaltsjahr 2018 mit einem erwarteten Minus von 50 Millionen Euro an. Quelle: Archiv
Anzeige
Wolfsburg

Die Stadt Wolfsburg geht mit einem erwarteten Minus von 50 Millionen Euro in das kommende Haushaltsjahr 2018. Absehbaren Ausgaben in Höhe von 498 Millionen Euro stehen Einnahmen in Höhe von lediglich 448 Millionen Euro entgegen. Noch ist das Defizit kein unlösbares Problem, weil zum Jahresende 2018 mit der immer noch vorhandenen Überschussrücklage zumindest fiktiv ein ausgeglichener Etat erreicht werden kann. Dennoch sagte Oberbürgermeister Klaus Mohrs (SPD) am Mittwoch bei der Einbringung des Haushalts im Rat klipp und klar: „Wir müssen den Gürtel enger schnallen.“

Trotz engeren Gürtels gab der Verwaltungschef aber auch gleich wieder ein Stück weit Entwarnung: „Die Stadtentwicklung wird dabei nicht kaputt gespart.“ Kinder- und Familienfreundlichkeit, Wohnraumschaffung und fortschreitende Digitalisierung hätten nach wie vor Priorität.

Hauptproblem sind nach wie vor die Gewerbesteuereinnahmen (hauptsächlich von VW): In der mittelfristigen Finanzplanung waren für nächstes Jahr 150 Millionen Euro kalkuliert worden, tatsächlich setzt die Verwaltung jetzt nur noch 135 Millionen Euro an. Realistisch sei erst ab 2020 aufwärts wieder mit den erhofften 150 Millionen Euro zu rechnen.

Die größten Ausgabe-Positionen liegen in den Bereichen Soziales mit Sach- und Personalausgaben von fast 100 Millionen Euro (Vorjahr: knapp 92 Millionen Euro) sowie Jugend mit 83 Millionen (73). Für Investitionen sind nach 157 und 124 Millionen Euro in den Vorjahren nur noch 80 Millionen Euro vorgesehen. Allerdings: Diesen „kleinen“ Gewerbesteuersatz sowie das „abgespeckte“ Investitionsprogramm „würden viele andere Städte liebend gern haben“, erinnert Oberbürgermeister Mohrs – wenn in Wolfsburg gejammert werde, geschehe dies nach wie vor auf einem hohen Niveau.

Von Ulrich Franke

Am Mittwochmorgen wurde eine 62 Jahre alte Wolfsburgerin an einer Bushaltestelle in der Reislinger Straße Opfer einer räuberischen Erpressung. Ein unbekannter Täter hatte die Dame mit einer Waffe bedroht und zur Herausgabe von Geld aufgefordert. Wenig später flüchtete der Täter ohne Beute mit zwei Begleitern.

20.12.2017
Stadt Wolfsburg „Blaulicht-Cup“ in Wolfsburg steht an - Rauf aufs Eis: Feuerwehr und Polizei treten an

Bereits zum fünften Mal steigt am Freitag, 29. Dezember, um 15.30 Uhr (Einlass ab 14.45 Uhr) der Blaulicht-Cup in der Eis-Arena bei freiem Eintritt. Dann treten die Icebulls der Polizei gegen das Wolfsrudel der Feuerwehr an. Vor Ort gesammelte Spenden und Erlöse aus einer Tombola sind für die „Trostinsel“ im Hospizverein Wolfsburg bestimmt.

20.12.2017

Wolfsburg und Braunschweig machen gemeinsame Sache: Aktuell läuft eine neue Imagekampagne für die Region. „Alles da“ heißt sie, die ersten Plakate hängen schon. Ziel: Werbung für die Region Braunschweig-Wolfsburg und Gewinnung von Fachkräften.

20.12.2017
Anzeige