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Stadt dementiert Gerüchte über Ratten an Schule

Westhagen Stadt dementiert Gerüchte über Ratten an Schule

Die Stadtverwaltung ist Gerüchten entschieden entgegengetreten, im Schulzentrum in Westhagen gebe es womöglich ein Rattenproblem. Tatsächlich verschafften sich immer mal wieder Mäuse Zugang zum Gebäudekomplex, ein Anlass zur Sorge bestehe aber definitiv nicht.

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Schulzentrum Westhagen: Trotz gegenteiliger Gerüchte gebe es hier keine Ratten, versichert die Stadtverwaltung.

Quelle: Britta Schulze

Westhagen. Entwarnung für Westhagen? Die Stadt hat klipp und klar dementiert, dass es im Schulzentrum Ratten oder gar ein Rattenproblem gebe. Richtig sei, dass Nager wie Mäuse insbesondere in der kalten Jahreszeit Zuflucht in dem Gebäude suchten. Die Stadt versuche immer wieder, dagegen anzugehen – Anlass zur Sorge bestehe keinesfalls.

Am Donnerstag kamen Gerüchte um ernsthafte Probleme mit Nagetieren in der Lehranstalt auf. Da deren Kot im schlimmsten Fall das Hantavirus übertragen könne, habe die Arbeitsschutzbeauftragte der Landesschulbehörde einer schwangeren Lehrerin der Oberschule nahegelegt, sich beurlauben zu lassen. So nicht richtig, sagt die Stadt: Der Lehrerin sei kein Verbot, sondern eine Beschäftigungsbeschränkung (Arbeit von zu Hause) auferlegt worden – eine reine Vorsichtsmaßnahme für den extrem unwahrscheinlichen Fall der Fälle. Wegen des vereinzelten Auftretens von Mäusen sei die Schule auch tatsächlich von der Arbeitssicherheit und der Arbeitsmedizin der Landesschulbehörde beraten worden, sagt deren Pressesprecherin Bianca Schöneich.

Nachdem eine andere Zeitung über angebliche Probleme an der Lehranstalt berichtet hatte, herrschte am Donnerstag hektische Betriebsamkeit bei der Verwaltung. Vertreter verschiedener Fachabteilungen trafen sich mit den Schulleitungen von Oberschule und ASG zum Ortstermin, Ergebnis: Man habe kaum nachweisbare Spuren von Nagern auffinden können.

Bereits zuvor hatte die Stadt erklärt, auf Ratten gebe es keinerlei Hinweise. Richtig sei, dass andere Nager wie Mäuse sich gelegentlich Zugang insbesondere zum Musikraum verschafft hätten. Man schicke regelmäßig Kammerjäger und habe Verbesserungen an der Fassade durchgeführt, bisher ohne abschließenden Erfolg. Entscheidende Aussage von Pressesprecher Florian Reupke: „Aus unserer Sicht ist der Sachverhalt nicht gravierend. Grund zur Sorge besteht seitens des Gesundheitsamts ausdrücklich nicht.“ Eine Einschätzung, die Christa Westphal-Schmidt (SPD) teilt. Mit Schulausschuss und Ortsrat habe sie die Schule zweimal besucht, die Schulleitung habe am Rande auch gelegentliche Mäuse-Sichtungen erwähnt: „Für uns als Politik hat sich das nicht dramatisch dargestellt.“

Von Ulrich Franke

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