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Stadt: Kucklack gewinnt Prozess gegen WMG

Wolfsburg Stadt: Kucklack gewinnt Prozess gegen WMG

Es nimmt keine Ende: Mittlerweile beschäftigen sich Gerichte mit dem Streit zwischen dem Veranstalter Manfred Kucklack und der städtischen Wolfsburg Wirtschaft Marketing (WMG). Jetzt hat das Amtsgericht für Kucklack entschieden und ein Zwangsgeld über 5000 Euro gegen die WMG verhängt.

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Thema Automeile: Manfred Kucklack gewann vor Gericht.

Grund der jüngsten juristischen Auseinandersetzung war die Automeile (WAZ berichtete), die Anfang Mai in der Innenstadt stattfand. Kucklack hatte sich dafür beworben. Die WMG wollte sich im Februar wegen einer Zu- oder Absage melden. Nichts passierte, „erst am 5. April bekam ich eine Absage“, so Kucklack. Begründung: Alle Sortimente seien bereits abgedeckt. Juristisch sei solch eine Absage nicht ausreichend, sie müsse detaillierter sein.

Deshalb reichte Kucklack eine einstweilige Verfügung dagegen ein – er bekam vom Amtsgericht recht. Die WMG sollte eine Absage schreiben, in der genau erläutert wird, aus welchen Gründen das Karussell von Kucklack nicht erwünscht sei. „Es kamen zwei Schreiben mit einer Absage, aber ohne detaillierte Begründung, dafür mit falschem Datum“, erklärt Kucklack.

Deshalb landete die Sache erneut vorm Gericht – das wieder für Kucklack entschied. Der Veranstalter, der seit 25 Jahren erfolgreiche Aktionen wie das Oktoberfest durchführte, ist genervt von dem Rechtsstreit, aber aufgeben will er nicht: „Es geht mir um Gerechtigkeit.“ Die WMG hat Rechtsmittel eingelegt. Sie „befinde sich im Berufungsverfahren“ und wolle sich deshalb nicht zu dem Fall äußern, so die Wolfsburg Wirtschaft Marketing.

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