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Stadt-Haushalt 2015: 70 Millionen Euro Defizit

Wolfsburg Stadt-Haushalt 2015: 70 Millionen Euro Defizit

Der Rat der Stadt hat gestern Abend mit großer Mehrheit dem Haushalt 2015 und der städtischen Finanzplanung bis 2018 zugestimmt. Glücklich ist jedoch keine Ratsfraktion mit dem Zahlenwerk.

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Arbeiten am Schulzentrum Fallersleben: Die Stadt will dieses Jahr 144 Millionen Euro investieren. Die gesamten Ausgaben liegen bei 431 Millionen Euro.

Quelle: Sebastian Bisch

Die Eckdaten stellte der Vorsitzende des Finanzausschusses, Ralf Fruet (CDU), vor: Demnach will die Stadt im laufenden Jahr 431 Millionen Euro ausgeben. Dem stehen Einnahmen von 361 Millionen Euro gegenüber. „Das Defizit von 70 Millionen Euro gleichen wir durch einen Griff aufs städtische Sparbuch aus“, so Fruet. Darauf liegen 250 Millionen Euro. Zudem seien 2015 Investitionen in Höhe von 144 Millionen geplant.

Hans-Georg Bachmann, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion, lobte den Haushaltsentwurf: „Wolfsburgs Finanzen sind absolut intakt und robust.“ Man investiere in Bildung, Jugend, Wohnungsbau und Infrastruktur - das sei „zukunftsweisend“.
CDU-Sprecher Peter Kassel sah das anders: „70 Millionen Euro Defizit ist eine sehr hohe Summe. Ich vermisse das Sparen!“ Auch die geplante Investitionssumme sei viel zu hoch: „Davon sind maximal 80 Millionen umsetzbar.“
Bauchschmerzen hatte auch PUG-Chefin Sandra Straube: „Wir müssen künftig runter mit dem Defizit, sonst drohen uns Kürzungen bei freiwilligen Leistungen der Stadt.“
Sieghard Wilhelm (Grüne) machte auf eine andere Schieflage aufmerksam: „Wir müssen mehr tun für Bus und Fahrrad, weniger für den Individualverkehr.“
Hans-Joachim Throl (FDP) hingegen „begrüßte“ die Schwerpunkte des Haushalts.
Svante Evenburg (Piraten) rief zum Sparen auf: „Wir sollten uns darüber Gedanken machen, wie wir die Dinge bezahlen können, die wir fordern.“
Jürgen Lerchner (Linke) lehnte den Haushalt ab: „Viele Dinge darin kritisiere ich seit Jahren.“

bis

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