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Staatsanwaltschaft will Prozess: Beschwerde in der Stadtwerke-Affäre

Wolfsburg Staatsanwaltschaft will Prozess: Beschwerde in der Stadtwerke-Affäre

Die Stadtwerke-Affäre geht in die Verlängerung: Die Staatsanwaltschaft hat Beschwerde gegen die Entscheidung des Landgerichts eingelegt, das die Anklage gegen Markus Karp und Maik Nahrstedt wegen Untreue und Beihilfe nicht zugelassen hatte.

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Sollen doch noch vor Gericht: Maik Nahrstedt (l.) und Markus Karp.

Quelle: Britta Schulze (Archiv)

Vor knapp zwei Wochen hatte das Landgericht Braunschweig für einen Paukenschlag gesorgt: Die Anklage gegen Karp und Nahrstedt wegen Untreue zu Lasten der Stadtwerke (Stichwort CDU-Parteiarbeit während der Arbeitszeit) wurde nicht zugelassen, Grund: keine ausreichenden Aussichten auf eine Verurteilung.

Damit will sich die Anklagebehörde nach jahrelangen Ermittlungen, Hausdurchsuchungen und einem umfassen Geständnis Nahrstedts aber nicht zufrieden geben. „Die Staatsanwaltschaft hat Beschwerde eingelegt“, bestätigte Maike Block-Cavallaro als Sprecherin des Landgerichts auf Anfrage der WAZ.

Wie geht es nun weiter? Zunächst wird das Landgericht seine Entscheidung schriftlich begründen, dann muss die Staatsanwaltschaft ihre Beschwerde schriftlich begründen. Die Entscheidung trifft letzten Endes das Oberlandesgericht - das aber dürfte viele weitere Monate dauern.

fra

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