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Stadt Wolfsburg Staatsanwältin forderte fast 30.000 Euro Strafe
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Staatsanwältin forderte fast 30.000 Euro Strafe
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23:00 24.07.2012
Stadtwerke-Affäre: Die Staatsanwältin hattte für Mike Nahrstedt eine sehr hohe Strafe gefordert. Quelle: Foto: Manfred Hensel

In Sachen VIP-Karten-Affäre warf die Anklägerin Nahrstedt nicht nur Beihilfe, sondern direkte Untreue vor. Auch in Sachen anonyme Briefe sah sie Nahrstedts Schuld als erwiesen an. Ihre Gesamtstrafenforderung belief sich auf 370 Tagessätze, fast 30.000 Euro.

Die Nebenklagevertreter von Markus Karp und Heinz Helmut Plath ließen in Sachen anonyme Schmähbriefe kein gutes Haar an Maik Nahrstedt. Er schwinge sich zum „Rächer und Retter der Stadtwerke“ auf, wolle tatsächlich nur seine „eigenen Machtphantasien befriedigen“ und habe durch „Häme und Zynismus“ dafür gesorgt, dass Karp und Plath im Prozess „zum zweiten Mal zu Opfern geworden sind“.

Starker Tobak offenbar in den Augen des Angeklagten: „Ich bin schockiert, in welcher Art und Weise ich hier dargestellt werde.“ Tatsächlich empfinde auch er die Schmähbriefe als absolut nicht in Ordnung - geschrieben habe er sie aber nicht. Und in der VIP-Karten-Affäre habe er ein reines Gewissen: „Ich bin mir keiner Schuld bewusst.“

fra