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Stadt Wolfsburg St. Heinrich: Investor will Kirche und Gemeindehaus kaufen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg St. Heinrich: Investor will Kirche und Gemeindehaus kaufen
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00:18 17.06.2018
St. Heinrich: Ein privater Investor will die Kirche kaufen, der Ortsrat stimmte der Änderung des Bebauungsplans zu. Quelle: Tim Schulze
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Wolfsburg

Nach fast drei Jahren Stillstand und Ungewissheit tut sich etwas in Sachen St-Heinrich-Kirche und dem benachbarten Gemeindehaus am Rabenberg: Ein privater Investor will die Kirche kaufen und erhalten. Das Gemeindehaus, Kloster genannt, soll umgestaltet werden und später als Büro- beziehungsweise Wohngebäude dienen. Der Ortsrat Mitte-West hat in seiner Sitzung der notwendigen Bebaungsplan-Änderung „Westlich Rabenberg“ zugestimmt.

Er folgte damit einer Empfehlung der Stadtplanung, nachdem Saskia Bierstedt und Silke Lässig betont hatten, dass die ehemalige katholische Kirche, die 2015 im Zuge einer Fusion geschlossen wurde, als Baudenkmal erhalten bleibt und vom neuen Investor nur für kirchliche Zwecke und sonstige Veranstaltungen genutzt werden soll. Ähnlich wird mit dem benachbarten Kloster verfahren. „Eventuell notwendige Umgestaltungen werden sehr behutsam vorgenommen“, so Bierstedt. Das äußere Erscheinungsbild von Kirche und Gemeindehaus als Ensemble soll möglichst unangetastet bleiben. Ohnehin nicht betroffen ist die benachbarte Kindertagesstätte, die ungeachtet der Fusion 2015 weiter in Betrieb ist.

Positiv bewertet wurden vom Ortsrat auch die Planungen der Stadt, die ehemalige Fuß- und Radwegbrücke in Höhe Detmerode/Rasthof neu zu bauen. Wobei sich Harri Hillert vom Geschäftsbereich Straßenbau und Projektplanung einen kleinen Fauxpas leistete: Er sprach von einer Verbindung zwischen Detmerode und Westhagen und musste sich sofort belehren lassen, dass die Rampe in Höhe Rasthaus nicht auf Westhagener, sondern auf Mitte-West-Gebiet liege, der Ortsrat also nicht nur peripher betroffen sei. Wie auch immer: Das 1,8-Millionen-Objekt, das die Braunschweiger Straße überspannt, fand Wohlwollen im Ortsrat. Beeindruckt war dieser vor allem vom geplanten Erscheinungsbild, das an das Brezelfenster des einstigen Käfers erinnert. „Damit also an die unvergleichliche Erfolgsgeschichte der Volkswagenstadt“, so Hillert.

Von Burkhard Heuer

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