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St. Elisabeth: Wehmut beim letzten Gottesdienst

Katholisches Gotteshaus wurde entweiht St. Elisabeth: Wehmut beim letzten Gottesdienst

Jetzt ist es endgültig! Am Samstagabend wurde die römisch-katholische St. Elisabeth-Kirche in Westhagen in einer Heiligen Messe durch Weihbischof Heinz-Günter Bongartz „profaniert“ – die 1978 geweihte Kirche wurde „entweiht“ und verliert dadurch ihre Funktion als Ort für Gottesdienste.

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St. Elisabeth-Kirche in Westhagen: Zum Entweihungs-Gottesdienst war das Kirchenhaus voll besetzt.

Quelle: Sebastian Bisch

Westhagen. Gemeindezentrum, Pfarrhaus und St. Elisabeth-Kirche sollen fortan als Kindergarten und Bürgerbegegnungsstätte genutzt werden (WAZ berichtete).

Beim letzten Gottesdienst war das Gotteshaus bis auf den letzten Platz besetzt, einige Besucher mussten sogar stehen. Die Heilige Messe wurde neben Weihbischof Bongartz noch von Dechant Thomas Hoffmann, Pfarrer Erwin Rehder, Kaplan Stefan Herr und Diakon Peter Wypich gestaltet. Heinz-Günter Bongartz bedauerte in seiner Predigt die Schließung der Kirche. Er betonte aber, dass „Gott immer auf uns wartet.“ Musikalisch wurde der Gottesdienst durch Kirchenmusiker Thomas Figge und Rita Maria de Vries-Forciniti (Gesang) umrahmt. Noch einmal erklang die Orgel und verzauberte die Besucher mit ihrem Klang.

„Ich empfinde Wehmut und Trauer“, so Dechant Thomas Hoffmann, als er das Dekret zur Profanisierung der St. Elisabeth-Kirche vorlas.

So sah es auch Gemeindemitglied Gertrude Galler. „Die Schließung der Kirche ist sehr schlecht für das Gemeindeleben. Und damit verschwindet auch ein Teil von Westhagen“, brachte sie die Meinung vieler Westhagener Katholiken auf den Punkt. „Ich hoffe aber, das mindestens unsere Seniorengruppe weiterlebt“, so Gertrude Galler nach der letzten Heiligen Messe in der St. Elisabeth-Kirche.

wi

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