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St.-Elisabeth-Heim: Das Bad soll im Dezember schließen!

Wolfsburg St.-Elisabeth-Heim: Das Bad soll im Dezember schließen!

Ob Rheuma oder sonstige Beschwerden - das Bewegungsbad im St.-Elisabeth-Heim in der City ist für hunderte Wolfsburger ein fester Anlaufpunkt. Doch am 20. Dezember ist damit Schluss: Die Diakonie beendet den Vertrag mit der Pächterin Antje Raschka. Der Grund: In den Therapiebereich müsse viel investiert werden, das lohne sich nicht mehr.

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Elisabeth-Heim: Das Bad soll im Dezember schließen, weil sich eine Renovierung nicht mehr lohnt.

Quelle: Photowerk (rpf/2)

Hintergrund: Bereits im Mai kündigte die Diakonie nach der Übernahme des St.-Elisabeth-Heims an, dass das Haus A innerhalb von zwei Jahren abgerissen werden soll. Ein Neubau, in dem die Bewohner aufgenommen werden, soll im Kerksiek entstehen.

Die Physiotherapeutin Antje Raschka, die das Bad betreibt, hat noch einen gültigen Pachtvertrag für den insgesamt 600 Quadratmeter großen Therapiebereich. Dieser Vertrag wird nun nicht mehr verlängert: „Um den Betrieb weiter aufrecht zu erhalten, wären weitere Investitionen nötig“, erläutert Gerrit Meyer, Leiter des Controllings in der Diakonie. Das lohne sich nun nicht mehr.

Für die Pächterin Raschka ist das eine Katastrophe - sie betreibt das Bewegungsbad seit 24 Jahren und hat sieben Angestellte. „Wir wissen alle nicht, wie es weitergeht“, sagt sie. Eine Einrichtung wie das Bewegungsbad finde sich in ganz Wolfsburg nicht - und das betreffe Rheuma-Liga, TV Jahn und die Physiotherapieschule in Sülfeld, die alle das Bad nutzen. „Wir suchen bereits mit der Niedersächsischen Rheuma-Liga nach einer Lösung“, so Raschka, die Vorsitzende der Rheuma-Vereinigung ist.

Die Rheuma-Patienten machen sich bereits Gedanken. „Viele wollen Geld sammeln. Es muss doch machbar sein, dass es im Bad weitergeht“, sagt der Wendschotter Hartmut Grimm (77).

rpf

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