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Spritzige Zeitreise mit Show, Musik und viel Akrobatik

Eröffnung des Landesfestes Spritzige Zeitreise mit Show, Musik und viel Akrobatik

Es gab Reden, kleine Häppchen und ganz viel Show und Unterhaltung – mit einem bunten Abend und einer spannenden Zeitreise wurde am Freitagabend im Wolfsburger Theater der Tag der Niedersachsen eröffnet.

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Sie standen zu Recht im Rampenlicht: Die teilnehmenden Künstler und Sportler erhielten ganz viel Beifall.

Quelle: Boris Baschin

Wolfsburg. Offiziell war’s ein Festakt, tatsächlich aber machte die Auftaktveranstaltung am Freitagabend dem Sinn des Tages der Niedersachsen alle Ehre: 600 geladene Gäste erlebten im Theater eine spritzige, unterhaltsame Zeitreise durch die letzten fünf Jahrzehnte mit Show und Artistik. Die eine oder andere Rede gab's auch.

Spaß beiseite: Abendgarderobe bildete den formalen Rahmen für die Auftaktveranstaltung, der Inhalt war beste Unterhaltung. Von der legendären Raumpatrouille Orion auf der Leinwand bis zum humanoiden Roboter Pepper auf der Bühne, von Cinzia Rizzos Wolfsburg-Lied vom letzten tag der Niedersachsen 2005 „Lust an Entdeckungen“ bis zu den spritzen Einlagen des Skating-Teams des TV Jahn reichte das bunte Potpourri aus Show, Artistik und Musik, bei dem sich das Publikum bestens unterhalten fühlte; untermalt alles von der Big Band des VW-Orchesters.

Kein Wunder, dass Innenminister Boris Pistorius als Vertreter des Landes schwärmte: „Liebe Wolfsburger, wenn Sie etwas anpacken, gibt es offenbar keine halben Sachen.“ Damit meinte er aber auch die Festmeile, über die er mit Oberbürgermeister Klaus Mohrs bereits geschlendert war. Auch der befand, die lange Meile sehe „phantastisch“ aus und liefere den Beweis, dass Wolfsburg über eine offene, multikulturell geprägte Stadtgesellschaft verfüge. VW-Markenvorstand Herbert Diess oblag es, ein paar ernstere Themen anzusprechen – Stichwort Dieselkrise und Vertrauensverlust. Davon, so wisse er, seien auch das Land Niedersachsen und die Stadt Wolfsburg betroffen: „Das tut uns leid.“ VW habe in einer Kultur der Selbstzufriedenheit gelebt – das ändere sich nun.

Pistorius und Mohrs sprachen ausdrücklichen Dank an die Vereine und ehrenamtlichen Helfer aus, ohne die das Fest nicht möglich wäre – und an die Polizei, die einen hervorragenden Job mache. Dafür gab es Applaus – nicht den einzigen an diesem Abend.

Von Ulrich Franke

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