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Stadt Wolfsburg Sprachförderung an Kitas wird groß geschrieben
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Sprachförderung an Kitas wird groß geschrieben
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14:16 19.04.2018
Spracherziehung in den Kitas: Die Stadt Wolfsburg bildet Erzieher systematisch weiter. Quelle: Samantha Franson
Wolfsburg

Ausgelassene Stimmung herrschte bei der Auszeichnung bei den mehr als 100 Gästen im Wissenschaftstheater. In den vergangenen drei Jahren absolvierten die Erzieherinnen und Erzieher der Kita St. Marien, Kita St. Johannes, Kita Fallersleben Ost und der Kita St. Michael die Qualifizierung „Förderkonzept Sprachbildung“ der Stadt. Stadträtin Iris Bothe und Bildungshausleiterin Dr. Birgit Rabofski gratulierten 40 Erzieherinnen und Erziehern für ihre engagierte Teilnahme.

Damit Sprachförderung gelingen kann, brauchen Erzieher geeignete Methoden. Quelle: Archiv

„Kinder benötigen für ihre Entwicklung bereits in frühen Jahren Sprachförderung. Bei dieser Entwicklung spielen die Kitas eine bedeutende Rolle“, erklärte Iris Bothe. Im Bereich der frühkindlichen Bildung wurde 2015 ein Format im Bildungshaus Wolfsburg entwickelt, das in Niedersachsen einzigartig ist: Das modulare „Förderkonzept“ richtet sich an Erzieher, die in ihrer alltäglichen Arbeit die Sprachkompetenz von Kindern fördern und stärken. „Sprache ist und bleibt der Schlüssel zu sozialen Interaktion, zur Bildung und zur Integration“, sagt Dr. Maren Risch, Sprachbildungskoordinatorin der Stadt Wolfsburg.

18 Kitas nehmen an dem Projekt teil

Damit Sprachförderung gelingen kann, benötigen die Kita-Fachkräfte geeignete Methoden, um mit sprachschwachen Kindern Sprache im Alltag zu trainieren. „In Wolfsburg nehmen derzeit 18 Kita-Einrichtungen am Konzept teil“, berichtet Risch.

Das eigene Sprachverhalten wird reflektiert

Die Erzieher lernen das eigene Sprachverhalten zu reflektieren und sprachförderliche Situationen zu gestalten. „Das Förderkonzept ist abwechslungsreich und bietet praxisnahe Unterstützung für die Erzieherinnen und Erzieher“, fasst es Bildungshaus-Leiterin Dr. Birgit Rabofski zusammen. „Die Ergebnisse des ersten Förderzeitraums zeigen uns, dass wir auf einem sehr guten Weg sind. Besonders die Rückmeldungen aus den Kitas und von den Eltern“, so Rabofski.

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