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Sportförderung: Mohrs weist Kritik scharf zurück

Wolfsburg Sportförderung: Mohrs weist Kritik scharf zurück

Streit um die Sportförderung: Oberbürgermeister Klaus Mohrs will die Zuschüsse an die Vereine neu regeln - und weist Kritik an diesen Plänen deutlich zurück. „Die Sportförderrichtlinien sind für mich nicht akzeptabel, nicht transparent und sie sind vor allem nicht gleichbehandelnd“, sagte Mohrs beim 26. Stadtsporttag, zu dem der Stadtsportbund jetzt in die Kästorfer Mehrzweckhalle eingeladen hatte.

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26. Stadtsporttag: In Kästorf wurden zahlreiche Aktive für ihre Leistungen ausgezeichnet.

Quelle: Photowerk (bs)

Die derzeitigen Sportförderrichtlinien würden zu unterschiedlich ausgelegt, weshalb eine ordnungsgemäße Arbeit der Verwaltung nicht sichergestellt sei, betonte Mohrs. Es dürfe auf keinen Fall der Eindruck entstehen, dass manche Vereine deshalb einen Vorteil hätten, weil „man in der Sportverwaltung jemanden besonders gut kennt“.

Mit einer Neugestaltung der Sportförderrichtlinien beschäftigt sich eine Arbeitsgruppe. Die ersten Sitzungen sind aus Sicht von Mohrs konstruktiv verlaufen. Zuletzt seien aber viele Dinge wieder infrage gestellt worden. Mohrs stellte klar: Falls bis zum Sommer keine klare Linie in der Arbeitsgruppe herrsche, werde die Verwaltung mit dem Stadtsportbund eine eigene Vorlage zur Diskussion in die politischen Gremien geben. „So wie heute werden wir 2015 nicht mehr fördern“, sagte Mohrs.

Die CDU-Fraktion hatte die Verwaltung vor einigen Tagen kritisiert, weil die neuen Sportförderrichtlinien aus ihrer Sicht zu bürokratisch werden und die Jugendarbeit gefährden (WAZ berichtete). Demnach wolle die Verwaltung keine Zuschüsse mehr zahlen, wenn die Betreuer keine Übungsleiterlizenz vorweisen können. Zudem sollen die Trainer ein polizeiliches Führungszeugnis vorlegen. SPD und Grüne wiesen die CDU-Kritik als „haltlos“ und „Panikmache“ zurück.

htz

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