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Sport treiben, auch wenn das Geld fehlt

Wolfsburg Sport treiben, auch wenn das Geld fehlt

Vorsfelde. Das Projekt „Sport für Kinder“ stellt sich neu auf. Die AWO Vorsfelde wendet sich an Vereine, Grundschulen und andere Einrichtungen, die mit Kindern arbeiten. Gestern stellten die Verantwortlichen den neuen Ansatz des Projektes vor.

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„Mach mit!“: Die AWO und weitere Partner wollen allen Kindern ermöglichen, Sport zu treiben.

Quelle: Foto: Sebastian Bisch

Die Initiative „Sport für Kinder“ unterstützt bedürftige Kinder und Jugendliche, damit sie an sportlichen Aktivitäten teilnehmen können. Neben der AWO und der IG Metall gehören die Bürgerstiftung Wolfsburg und die Initiative „Wolfsburger für Wolfsburger“ zu dem Projekt. Bisher wurden Kinder auch in Einzelbetreuung unterstützt, das wird es nicht mehr geben. „Wir wollen Sportvereine, Schulen, Kindergärten und Sozialverbände auffordern, sich an uns zu wenden. Mit finanziellen Mitteln, die sich überwiegend aus Spenden zusammensetzen, werden zum Beispiel die Kosten für Sportkleidung oder die Gebühr für einen Verein übernommen“, erklärte Willi Dörr von der IG Metall.

Mit anderen Sport zu treiben und seine Kräfte zu messen, macht Spaß. Für immer mehr Kinder und Jugendliche bleibe dies aber ein unerfüllter Traum. Die Kinderarmut nehme auch in Wolfsburg stetig zu. Hier möchten die Ehrenamtlichen mit ihrem Projekt eingreifen und helfen. Trainer, Erzieher, Lehrer - sie alle können Augen und Ohren offen halten und mithelfen. Ein weiterer Tipp ist der Teilhabegutschein vom Jobcenter. Diesen können bedürftige Eltern für ihre Kinder beantragen. Ansprechpartner für Sportvereine ist Geschäftsführer Marcus Musiol von der AWO. „Kinder und Jugendliche dürfen nicht ausgegrenzt werden, nur weil es am Finanziellen mangelt“, sagt Heidemarie Steinke (Bürgerstiftung).

kf

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