Volltextsuche über das Angebot:

12 ° / 9 ° Regen

Navigation:
Spielhallen-Bande: Täter wandern in den Knast

Wolfsburg Spielhallen-Bande: Täter wandern in den Knast

Die Spielhallenbande wandert jahrelang hinter Gitter. Das Landgericht verurteilte die sechs Angeklagten aus Rumänien zu Haftstrafen zwischen zwei und fünf Jahren. Die Männer hatten zwölf Spielhallen ausgeräumt, unter anderem in Vorsfelde, Velpke und Lehre.

Voriger Artikel
Proteste gegen Baumfällungen
Nächster Artikel
Bewohnerin überrascht Einbrecher

Mitglieder der Spielhallenbande müssen lange ins Gefängnis: Aufs Konto der Täter gehen unter anderem Einbrüche in Vorsfelde, Velpke und Lehre.

Quelle: Ulrich Franke

Das Verfahren vor dem Braunschweiger Landgericht ging schneller über die Bühne als zuvor erwartet, Grund dafür war eine sogenannte Verständigung. Die sah vor, dass die Angeklagten komplette Geständnisse ablieferten und dafür im Gegenzug ein maximales Strafmaß zugesichert bekamen.

Doch auch das war nicht ohne. Alle Angeklagten, die zuletzt in Untersuchungshaft gesessen hatten, wandern nun in die Strafhaft für zwei bis fünf Jahre. Einige von ihnen waren einschlägig vorbestraft, Bewährung kam von vornherein nicht in Betracht. Lediglich eine mitangeklagte 29-Jährige kam mit sechs Monaten auf Bewährung davon. Die Frau, die zuvor ein unbescholtenes Blatt war, hatte den Männern Unterschlupf in einer Wohnung gewährt.

Die „Spielhallen-Bande“ hatte letztes Jahr monatelang für Schlagzeilen gesorgt: Aus zwölf Spielhallen insbesondere in Niedersachsen rissen die Täter sogenannte Geldwechselautomaten mit brachialer Gewalt aus der Verankerung. Allein bei den drei Taten in Vorsfelde, Lehre und Velpke erbeuteten die Täter rund 50.000 Euro Bargeld und richteten zudem Sachschaden in Höhe von 35.000 Euro an. Insgesamt raubten die Angeklagten 160.000 Euro und richteten knapp 90.000 Euro Sachschaden an.

bol

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Wolfsburg

Auf dieser Themenseite zur Landtagswahl 2017 in Niedersachsen finden Sie alle News, Informationen und Prognosen zu der Wahl des niedersächsischen Landtags. mehr