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Spieler (31) bricht in Sportsbar ein

Wolfsburg Spieler (31) bricht in Sportsbar ein

Seine krankhafte Zockerei hat einem VW-Arbeiter (31) nicht nur einen Haufen Schulden eingebracht, sondern nun steht er auch mit einem Bein im Knast. Der Wolfsburger ist gestern vor dem Amtsgericht wegen Einbruchs in die Sportsbar in der Poststraße zu vier Monaten Gefängnis verurteilt worden.

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Einbruch in Sportsbar: Diesen Automaten hebelte der Einbrecher auf, um sein zuvor verzocktes Geld zurückzubekommen.

Quelle: Foto (Archiv): Mahrholz

Am Ostermontag war der Angeklagte in der Sportbar, wo er bis dato Stammgast war. Angeblich habe er beim Chef seine Schulden bezahlen wollen. Doch weil der Betreiber nicht da war, habe er irgendwann angefangen, am Automaten zu zocken. „Dann habe ich gespielt, gespielt, gespielt – und alles verloren“, so der VW-Arbeiter. 350 Euro gingen drauf. Und statt Schulden zu bezahlen, lieh er sich weitere 50 Euro beim Inhaber der Sportsbar. Und auch das Geld landete im Automaten.

Dann beschloss der Familienvater, sich die verzockten 400 Euro wiederzuholen. Er entriegelte ein vergittertes Fenster, durch das er später nach Ladenschluss in die Sportsbar einstieg. Mit Werkzeug, das er dann von zu Hause holte, hebelte er den Automaten auf. Dumm gelaufen: Der komplette Einbruch wurde durch die Video-Überwachung aufgezeichnet und der 31-Jährige von der Polizei festgenommen.

Gestern bekam der vorbestrafte Wolfsburger die Quittung: Er wurde zu vier Monaten mit Bewährung verurteilt und muss wegen seiner Spielsucht Gespräche führen. Außerdem hat er 900 Euro zu zahlen – und die tun ihm tüchtig weh: Gleichzeitig hat er seine Spielschulden in Höhe von 60.000 Euro abzutragen.

bm

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