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Spaßbremsen: Sicherheitstraining begeistert die WAZ-Leser

Autostadt Spaßbremsen: Sicherheitstraining begeistert die WAZ-Leser

Üben für den Ernstfall: Im Rahmen der WAZ-Sicherheitswochen nahmen fünf Leser an einem Fahrsicherheitstraining in der Autostadt teil. Ein ausgebildeter Trainer zeigte den Teilnehmern, wie sie unerwartete Situationen spontan und souverän meistern können.

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Unverhofft kommt oft: Überraschende Wasserfontänen verlangten den Fahrern schnelle Reaktionen ab.

Quelle: Roland Hermstein

Stadtmitte. Normalerweise ist es kein Spaß, wenn das Auto auf glattem Untergrund ausbricht und ins Schlingern gerät. Anders war es am Mittwoch, als fünf WAZ-Leser sich beim Fahrsicherheitstraining in der Autostadt austoben durften. Beim Kurven über den nassen Asphalt wurde gelernt, gelenkt und viel gelacht.

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Spaß beim Üben für den Ernstfall: Fünf WAZ-Leser durften sich beim Fahrsicherheitstraining in der Autostadt unter professioneller Anleitung austoben.

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„Eigentlich wollte ich das schon immer mal machen“, sagte Rita Jörs, „aber dann habe ich mich doch nicht getraut.“ Im Rahmen der WAZ-Sicherheitswochen ergab sich nun in der Autostadt endlich die Gelegenheit – und die anfängliche Nervosität war bei Jörs schnell verflogen: „Jetzt fängt es richtig an, Spaß zu machen!“, lachte die 58-Jährige, als sie die Gefahrenbremsung auf glatter Oberfläche ausprobierte. Gerade hatte der Ausbilder Rüdiger Feind erklärt, dass die Stotterbremse nicht mehr zeitgemäß sei: „Das haben wir früher alle mal gelernt“, so Feind. „Aber heute haben alle neuen Autos ABS – da greifen und lösen die Bremsen viele Male pro Sekunde, das ist jedem menschlichen Fuß überlegen.“

Auf einer Fläche, die ähnlich wenig Reibung hat wie festgefahrener Schnee, durften die Teilnehmer das dann gleich ausprobieren. Dennoch waren sie erschrocken, wie lang der Bremsweg trotzdem noch war: 40 Meter bei einer Ausgangsgeschwindigkeit von 70 Stundenkilometern. „Wenn dann noch Reaktionszeit von einer Sekunde dazukommt, ist man ruck zuck bei über 60 Metern Bremsweg“, so Feind.

Danach ging es noch in den Slalom und zur Hindernisfahrt, wo Wasserfontänen aus dem Boden schossen, dem die Teilnehmer auswichen. „Ich habe schon manchmal auf der Autobahn hart bremsen müssen“, erzählte Jörs. „Aber so voll in die Eisen zu steigen, muss man sich auch erstmal trauen.“

Spaß hatten aber alle Teilnehmer. Auf die Frage, ob man spontan noch eine zweite Trainingsstunde dranhängen sollte, war die Antwort ein einstimmiges Hup-Konzert aus allen fünf Testwagen.

Von Frederike Müller

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