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Sparkasse führt Fusionsgespräche

Wolfsburg Sparkasse führt Fusionsgespräche

Die Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg will mit der Kreissparkasse Peine fusionieren. Die Vorstände beider Häuser haben sich im Laufe der Woche geeinigt, entsprechende Verhandlungen zu führen. Ziel ist es, Ende Januar ein Ergebnis zu präsentieren.

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Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg: Es beginnen Fusionsverhandlungen mit der Kreissparkasse Peine. Beide Häuser wollen sich neu und zukunftsorientierter aufstellen.

Quelle: Mike Vogelsang

Bis dahin wird sich für die Kunden der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg nichts ändern. Laut Sparkasse erzielen beide Häuser „anhaltend gute Geschäftsergebnisse“. Beide Häuser stünden solide da, seien in den vergangenen Jahren zum Teil überdurchschnittlich gewachsen und verfügten über ein gutes Eigenkapital. Das Kräfteverhältnis dürfte aber klar sein: 195.000 Kunden und rund 830 Mitarbeiter zählt die Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg, 79.000 Kunden und 420 Mitarbeiter die Kreissparkasse Peine.

Die weltweite Entwicklung des Finanzmarktes zwingt viele Unternehmen, sich neu aufzustellen. Der anhaltende Niedrigzins bewirke, dass Geldhäuser weniger Gewinne erzielten. „Mit Blick auf die künftigen enormen Herausforderungen ist es sinnvoll, Kräfte zu bündeln“, sagt Gerhard Döpkens, Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg.

Neu aufstellen wollen sich beide Banken auch im Bereich Kundenverhalten und Internet. Immer mehr Kunden nutzen für Bankgeschäfte den PC, das Tablet oder das Handy - anstatt wie früher den Kundenbetreuer in der Filiale aufzusuchen. Ob diese Entwicklung auch Konsequenzen hat, zum Beispiel die Schließung einzelner Filialen, lässt sich derzeit nicht sagen.

Beide Sparkassen seien davon überzeugt, dass vor dem Hintergrund dieser Herausforderungen ein Zusammenschluss anzustreben ist.

jes

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