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Spannender Blick hinter Kulissen des Klinikums

Wolfsburg Spannender Blick hinter Kulissen des Klinikums

Wolfsburg. Das Wolfsburger Klinikum, das in diesem Jahr seinen 75. Geburtstag feiert, öffnete am Samstag seine Türen für die Öffentlichkeit. Besucher hatten die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen des Krankenhauses zu werfen.

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Tag der offenen Tür im Klinikum: Besucher bekamen neuestes medizinische Geräte erklärt, unter anderem den Brutkasten für Risikoneugeborene.

Quelle: Boris Baschin

Im Eingangsbereich waren 22 Informationsstände aufgebaut. Von Interessenten geradezu belagert, boten Neurologen an Ort und Stelle Ultraschalluntersuchungen der Halsschlagader an. Besucherin Anna Kossack reihte sich ein und ließ hier ihre Halsschlagader untersuchen. Befund: „traumhaft“.

Mitarbeiter der Kinderklinik stellten den modernen „Brutkasten“ (Inkubator) für Risikoneugeborene vor. Selbsthilfegruppen, Fördervereine und Beratungsstellen informierten unter anderem über Blutspenden, Klinikhygiene, multiple Sklerose und Krebserkrankungen.

Den Besuchern wurden außerdem neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und spezielle Operationsverfahren sowie medizintechnische Geräte erklärt. Parallel dazu zeigte der Vortrag „Vom Barackenkrankenhaus zum Klinikum Wolfsburg - 75 Jahre Klinikum Wolfsburg“ die Geschichte des Stadtkrankenhauses auf.

Das breite Spektrum des Medizinbetriebes interessierte Hannes Schuh, der an der Fachhochschule Management im Gesundheitswesen studiert. Er wollte sehen, wie zum Beispiel mit dem Thema Handdesinfektion im Krankenhaus umgegangene wird. Edith und Hartwin Kurz fanden bei der Führung im Herzkatheterlabor spannend, wie Stents zur Erweiterung verengter Herzkranzgefäße über einen Katheter eingebracht werden und wie im Falle eines Schlaganfalls reagiert werden muss. Radiologie und Urologie standen ferner auf ihrer Erkundungsliste. Herwin Kurz: „Ich hätte nichts dagegen, wenn man solche Infos aus erster Hand mit Veranstaltungen wie heute öfter geboten bekäme“.

Vielen Besuchern ging es wie Helen Peters: „Ich habe hier einen hervorragenden Eindruck bekommen, wie rasant die Medizin sich weiter entwickelt und auf welch hohem Stand unser Wolfsburger Krankenhaus ist.“

oo

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