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Stadt Wolfsburg Sozialministerin Rundt: „Armut ist frauentypisch"
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Sozialministerin Rundt: „Armut ist frauentypisch"
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10:00 09.05.2017
Bundesweites Treffen der Frauenbeauftragten: Zum Auftakt sprach Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt (5.v.r.). Quelle: Boris Baschin
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Wolfsburg

400 Teilnehmerinnen beschäftigen sich unter dem Titel „Kommune mit Zukunft, nur mit Gleichstellung“ unter anderem mit der Integration geflüchteter Frauen und der Situation von weiblichen Beschäftigten in der Arbeitswelt.

Die Ministerin blickte auf die hohe Zahl von Frauen in Teilzeitjobs. Die Folge seien keine ausreichenden Rentenansprüche. „Armut im Alter ist eine frauentypische Sache“ betonte Rundt. Im Hinblick auf Integration sollten aus Sicht der Politikerin nicht die Fehler aus den 1990er Jahren wiederholt werden, als sich sämtliche Anstrengungen auf Männer gerichtet hätten. „Die Selbstbestimmtheit der Frau muss selbstverständlich werden“, so Rundt. Im Zuge der Digitalisierung der Arbeitswelt ergeben sich aus ihrer Sicht neue Perspektiven für Frauen in Forschung und Unternehmensberatung. In der Familie sei eine partnerschaftliche Arbeitsteilung wichtig.

In der Praxis brauche es Geduld und Ungeduld an der richtigen Stelle sowie Mut und Durchsetzungsvermögen, sagte Wolfsburgs Gleichstellungsbeauftragte Beate Ebeling. Sie blickte auf die Erfolge der VfL-Fußballfrauen. „Wann kommt hier die gleiche Bezahlung?“, fragte sie. Darauf ein Raunen im Saal.

Caren Marks, Staatssekretärin im Bundesfamilienministerium, die Bundesministerin Manuela Schwesig (SPD) vertrat, sagte: „Frauen sollen auf allen Ebenen präsent sein und Führungspositionen übernehmen.“

joe

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