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Stadt Wolfsburg Gesundheitsregion stößt auf Skepsis bei der Politik
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Gesundheitsregion stößt auf Skepsis bei der Politik
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00:19 29.09.2018
Pflegebericht: Wolfsburger werden immer älter, die Versorgungsstruktur wächst aber nicht mit. Quelle: Werner Krüper
Wolfsburg

Auf mehr als 60 Seiten dokumentiert die Verwaltung die Situation rund um die Pflege in Wolfsburg. Weitere Themen im Sozialausschuss: Asylbewerber und Mobilitätsticket.

Kosten-Nutzen-Rechnung gefordert

Teuer ist alles. Der Pflegebericht zeigt: Wolfsburger werden immer älter, die Zahl der Pflegedienste und -kräfte steigt nur langsam und sowohl bei Haus- wie bei Fachärzten droht auf lange Sicht Unterversorgung. Sozialdezernentin Monika Müller warb für den Aufbau einer „Gesundheitsregion“ im Rahmen eines zweijährigen Förderprojektes, das durch bessere Vernetzung, digitale Chancen (Telemedizin) und Prävention langfristig positive Auswirkungen auch auf Finanzen haben soll. Lothar Laubert (Geschäftsbereichsleiter) versicherte auf Nachfrage, eine neue Stelle werde man dafür nicht schaffen müssen – aber Gesamtkosten von 165.000 Euro im Vergleich zu nur 26.000 Euro Fördergeld schienen nicht nur Bastian Zimmermann (Linke) sehr hoch. Alle wünschen sich noch konkretere Infos und eine Kosten-Nutzen-Rechnung. Sie schoben die Abstimmung auf.

Gratis-Bustickets kosten die Stadt mehr Geld

Die Anzahl der Mobilitäts-Tickets (kostenlos Busfahren ab 8.30 Uhr für Geringverdiener) ist 2018 leicht rückläufig, die Kosten sind aber schon 30.000 Euro höher als 2017 – wegen der WVG-Preiserhöhung. 2834 Tickets wurden insgesamt ausgegeben, davon 407 mit dem Sonderrecht auch vor 8.30 Uhr gratis zu fahren – an Menschen mit Jobcard.

Unterbringung von Asylbewerbern

94 Asylbewerber hat das Land der Stadt Wolfsburg seit 1. August neu zugewiesen, acht verließen die Stadt. Sollte es so weitergehen, wären im Juni 2019 alle verfügbaren Plätze belegt. Ralf Krüger (SPD) betonte, dass er von einer möglichen Belegung der abrissreifen Häuser an der Hafenstraße in Fallersleben gar nichts hält. „Ich glaube nicht, dass das nötig wird – aber wir müssen aus wirtschaftlichen Gründen alles nutzen, was wir haben“, betonte Müller.

Von Andrea Müller-Kudelka

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