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Sorge um die Flüchtlinge

Wolfsburg Sorge um die Flüchtlinge

Sorgen um Flüchtlinge in Wolfsburg macht sich die Flüchtlingshilfe. „Wir fürchten, dass Notlösungen einer menschenfreundlichen Unterbringung nicht entsprechen“, sagt Sprecher Ulrich Raschkowski.

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Suhler Straße in Westhagen: Hier könnte eine Container-Wohnanlage für Flüchtlinge entstehen. Ulrich Raschkowski von der Flüchtlingshilfe hofft auf eine bessere Alternative.

Quelle: Manfred Hensel

Im Sozialausschuss erläuterte die Verwaltung die Situation: 355 Flüchtlinge sind gemeldet, 152 leben in Fallersleben (Hafenstraße), 203 sind in Wohnungen im gesamten Stadtgebiet untergebracht. Das Land Niedersachsen hat festgelegt, dass Wolfsburg in diesem Jahr 158 Menschen aufnehmen muss. „Etwa 60 Plätze fehlen, es müssen schnell Unterbringungsmöglichkeiten geschaffen werden“, heißt es aus der Verwaltung.

Gespräche mit der Neuland laufen, Wohnungen gibt es nicht. Das ehemalige Flüchtlingswohnheim im Heinrichswinkel (Vorsfelde) ist sanierungsbedürftig, und selbst wenn das Areal wieder genutzt werden soll, müsste erneut ein Bauantrag gestellt werden. Die Stadt rechnet mit Einsprüchen.

Zurzeit wird für eine Containerwohnanlage die Suhler Straße 9 (Westhagen) geprüft - als Übergangslösung. Eventuell stehen in Heinrich-Heine-Straße und Bahnhofspassage einzelne Wohnungen in Abrisshäusern zur Verfügung, auch die Hochhäuser Don Camillo und Peppone in Detmerode werden geprüft und sogar der Zeltplatz in Almke war schon im Gespräch.

Raschkoswki lobt das Engagement der Stadt, aber: „Das ist alles nicht optimal!“ Ein Gespräch mit Stadtrat Werner Borcherding führte die Flüchtlingshilfe vor wenigen Tagen, in sechs Wochen wollen sich Verein und Verwaltung erneut beraten. Raschkowski hofft auch auf Hilfe auch aus der Bevölkerung. „Da gibt es mehr Bereitschaft als bekannt“, glaubt er.

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