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Stadt Wolfsburg Sondersitzung für Konsolidierung und Diskussion um DLRG
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Sondersitzung für Konsolidierung und Diskussion um DLRG
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22:28 14.03.2019
Diskussion über Zuschuss: Wird ein lange ersehnter DLRG-Neubau zum Opfer des Sparzwangs in Wolfsburg? Die Fraktionen sind am Montag von der Ortsgruppe nochmal ins alte Vereinsheim eingeladen Quelle: Foto: Archiv
Wolfsburg

Mehr als drei Stunden lang diskutierte der Finanzausschuss über Ausgaben und Investitionen – und ist noch nicht fertig. In einer Sondersitzung am Dienstag, 26. März, um 14 Uhr wird es speziell um die Konsolidierung gehen, ums Sparen in großem Maßstab. Auch ein umstrittener Zuschuss für die DLRG wird dann erneut Thema sein.

Der richtige Zeitpunkt?

Die DLRG will seit 2013 ein neues Vereinsheim, hat laut Oberbürgermeister Klaus Mohrs bereits einen sechsstelligen Betrag in die Planung investiert und soll jetzt trotz Haushaltsmisere zum Zuge kommen. Knapp 1,4 Millionen Euro wird der Neubau an der Jembker Straße in Kästorf insgesamt kosten, 580.000 Euro Zuschuss aus den Töpfen Sport und Katastrophenschutz könnte die Stadt beisteuern. PUG, Linke und AfD sind nicht überzeugt, dass dafür der richtige Zeitpunkt ist. Olaf Niehus (Grüne) ließ sich bei einem Ortstermin schon überzeugen und berichtete von Zuschüssen des Landessportbundes, die sonst auch gefährdet wären. Am Montag um 16 Uhr sind alle Fraktionen von der DLRG noch einmal ins alte Vereinsheim am Schillerteich eingeladen.

Fast 48 Millionen Euro Fehlbetrag

Den 50er-Jahre-Bau der DLRG inklusive Grundstück würde Mohrs gern für die Stadt durch Kauf sichern – und dort, wenn die Kasse voller ist, eine Seniorenwohnanlage bauen. Im Moment gibt’s andere Sorgen: Fast 48 Millionen Euro Fehlbetrag im städtischen Haushalt. Die PUG sagte schon im Finanzausschuss Nein dazu, die AfD enthielt sich. Dabei hatte Erster Stadtrat Werner Borcherding sogar eine gute Nachricht: im Februar gab’s fünf Millionen mehr Gewerbesteuer als gedacht. Die allerdings sind rechnerisch schon wieder weg: für die Kredit-Tilgung.

Stadt verkauft Neuland-Anteile – hausintern

Dass das Minus im Haushalt nicht noch höher ist, verdankt man sowieso schon einem Kunstgriff, den aber alle befürworten: Die Stadt verkauft Neuland-Beteiligungen an die Wolfsburger Struktur- und Beteiligungsgesellschaft (WSB). Die nimmt dafür ihrerseits einen Kredit auf. 46.870.000 Euro ist die Beteiligung wert. Rund 20 Millionen Euro fließen als Deckung in den Haushalt ein und 26 Millionen helfen, die Bäder zu finanzieren.

Von Andrea Müller-Kudelka

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