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Sommerfestival in der Autostadt: Zirkuskunst aus Kanada

Shows mit viel Humor Sommerfestival in der Autostadt: Zirkuskunst aus Kanada

Das Sommerfestival „Cirque Nouveau“ in der Autostadt (bis 20. August) geht in die zweite Woche. Bis Sonntag werden den Besuchern großartige Shows von drei neuen Ensembles geboten.

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Eine Maschine soll helfen: „Machine de Cirque“ aus Kanada begeisterte das Publikum auf der Gartenbühne.
 

Quelle: Boris Baschin

Wolfsburg.  Drei Dinge verbindet drei Ensembles, die noch bis Sonntag beim Sommerfestival Cirque Nouveau in der Autostadt (bis 20. August) auftreten: Sie zeigen grandiose Akrobatik, es gibt viel zu lachen – und alle drei Kompanien kommen aus Kanada. „Es ist wie ein großes Wiedersehen“, so Francis Gadbois von „Les Dudes“.

Zusammen mit seinem Kolgen Philippe Dreyfuss zeigt er seit Mittwoch die Show „Let’s do this!“ auf der Piazza. Die beiden mischen Comedy mit raffinierter Zirkuskunst: fahren Rad und jonglieren dabei mit brennenden Fackeln, lassen Plüschtiere von der Wippe springen oder machen selbst Salti. Dabei beziehen sie ihr Publikum ein: Die Dudes plaudern nicht nur mit Besuchern, am Mittwoch holten sie sich den kleinen Valentin (10) auf die Piazza und machten mit ihm Kunststückchen. „Keine Panik“, beruhigten sie, „es wird wie ein Traum.“ Am Ende gab es zur Belohnung einen Lutscher für Valentin.

Poesie und Humor mischt „Machine de Cirque“ in der Show auf der Gartenbühne. Die Geschichte: 15 Jahre nach der Apokalypse kämpfen fünf Männer ums Überleben. Eine seltsame Maschine soll sie retten. Mit ihr, aber auch akrobatischen Fähigkeiten und Erfindergeist, versuchen die Männer zu überleben. Angeblich ohne Frauen. Doch ganz ohne die geht es nicht. Ein Künstler holte sich am Mittwoch eine Dame aus dem Publikum, entführte sie ins imaginäre Restaurant, schlürfte imaginären Wein und schwang sich mit ihr aufs imaginäre Motorrad – alles ohne eine einzige Requisite. Seine Artisten-Kollegen mimten mit ihren Körpern Stuhl, Tisch und Motorrad. Dritte kanadische Gruppe im Bund ist Cirque Éloize. Für das Künstlerkollektiv gibt es in der Autostadt eine Premiere: Es trat noch nie auf einer schwimmenden Bühne auf.

Von Sylvia Telge

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