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Stadt Wolfsburg So funktionierte die Live-Radiosendung aus dem Phaeno
Wolfsburg Stadt Wolfsburg So funktionierte die Live-Radiosendung aus dem Phaeno
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06:00 23.11.2018
Eine Rakete aus Brausetabletten: Arne-Toben Voigts probierte die Experimente selbst aus – und berichteten live den Hörern davon. Quelle: Frederike Müller
Stadtmitte

Das Phaeno bietet 350 Experimente zum Sehen, Anfassen und Ausprobieren – aber auch zum Hören? Der Radiosender NDR 1 hat sich am Donnerstag der Herausforderung gestellt und drei Stunden lange live aus dem Wissenschaftsmuseum berichtet.

Beim Raketenbasteln: „Plopp! Haben Sie es gehört?“

Mitten im Phaeno hatte das Team das Moderationspult für Arne-Torben Voigts aufgebaut. Von dort aus sagte der Moderator nicht nur die nächsten Musikstücke an und die Verkehrsnachrichten durch – sondern versuchte sich gleich selbst an ein paar Experimenten: Unter Anleitung von Phaeno-Showmaster Simon Polatzek bastelte er eine Rakete aus Brausetabletten. Damit die Hörer alles mitverfolgen konnten, blieb Voigts dabei mit Polatzek im Gespräch, ließ sich das Experiment erklären und beschrieb den Hörern, was er gerade tat. „Plopp! Haben Sie es gehört?“, fragte er die Zuhörer, als das Fluggeschoss in hohem Bogen durch die Luft flog.

Seine Kollegin Anja Westphal zeigte sogar noch mehr Einsatz und wagte sich in den „Verrückten Salon“, das schräge Zimmer, das mit dem Gleichgewichtssinn der Besucher spielt – und schaffte es, den Zuschauern sogar ihr Schwindelgefühl eindrücklich zu schildern.

„Das geht nicht mit jedem Reporter, aber mit Anja Westphal geht das“, lobte NDR-1-Redakteur Frank Rieger. „Sie stellt die Basisfragen.“ So ließ die Moderatorin sich und den Zuhörern auch erklären, ihr Schwindel komme daher, dass sich im „Verrückten Salon“ Sehsinn und Gleichgewichtssinn einfach nicht einigen können.

„Die Leute lieben es, wenn mal etwas nicht klappt“

Vor der Sendung hatte das Team alle Experimente und Stationen schon einmal besichtigt. „Von sechs bis 120 Jahren kommt hier jeder auf seine Kosten – damit haben wir alle Zuhörer abgedeckt“, scherzte Voigts. Doch was wäre passiert, wenn trotz der Probe ein Experiment schiefgegangen wäre – schließlich lief die Sendung live? „Das ist gerade das Spannende“, verriet der Redakteur und lachte: „Und die Leute lieben es, wenn mal etwas nicht klappt.“

Von Frederike Müller

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