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Stadt Wolfsburg Slapstick-Night: 1000 Gäste hatten Spaß
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Slapstick-Night: 1000 Gäste hatten Spaß
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00:16 28.08.2013
Slapstick-Night Kunstmuseum: Eine Piano-Spielerin begleitete einen Stummfilm, die Bedien-Bar sorgte für Lacher und Studenten hatten Fall-Performances einstudiert. Quelle: Photowerk (bas)
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Das Fest in der großen Museumshalle, passend zur aktuellen Ausstellung „Slapstick!“, war ein Erfolg. Die Besucher flanierten durch die Räume, plauderten über die Kunst oder entspannten in gemütlichen Sofas. Eine Menge Spaß hatten alle an den originellen Getränke-Bars, gestaltet von Kunststudenten aus Hildesheim: An der Bedien-Bar gab‘s kein Thekenpersonal im eigentlichen Sinne, sondern nur Fächer - und wer etwas trinken wollte, legte Plastik-Münzen hinein und eine Hand reichte das gewünschte Getränke. „Eine lustige Idee“, sagte Besucherin Kerstin Ristau (32) lachend.

„Unser Fest erweitert die Ausstellung und es ist schön, dass wir diese große und tolle Halle mit so einem heiteren Fest beleben können“, freute sich Kunstmuseums-Direktor Markus Brüderlin über den regen Andrang in seinem Haus. Die Haupthalle verwandelte sich in einen großen Kinosaal: Gezeigt wurde erst ein Stummfilm von Buster Keaton mit Piano-Begleitung, anschließend flimmerten die Filme „Rumba“ und „Trafic“ über die Leinwand.

Für Heiterkeit sorgten Kunststudenten aus Braunschweig: Sie hatten mit einer Akrobatik-Lehrerin Fall- und Ausrutsch-Techniken des Slapstick einstudiert und präsentierten ihre Performances zwischen den Besuchern. „Das sieht aber ganz schön gefährlich aus“, bemerkte Hans Milsberg (53), als eine junge Frau mit roten Pumps scheinbar die Treppe herunterstolperte und fiel. Wirklich weh getan hat sie sich zum Glück nicht.

Am Ende des Abends strahlte auch Rita Werneyer, Leiterin der Kommunikation des Kunstmuseums: „Wir wollten uns ganz lebendig und lässig zeigen.“ Und das ist auf jeden Fall gelungen.

jes

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