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Silvesternacht: Feuerwehrleute attackiert

Wolfsburg Silvesternacht: Feuerwehrleute attackiert

Es ist unglaublich: Eine Vielzahl von Einsätzen hatten Polizei und Feuerwehr in der Silvesternacht in Wolfsburg und den Ortsteilen zu bewältigen. Mehrfach wurden bei Löscharbeiten Feuerwehrleute massiv beleidigt – in Vorsfelde wurden gezielt auf einen Retter Raketen abgefeuert.

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Fast schon ein gewohntes Bild: Immer wieder rückten die Feuerwehren, wie hier auf dem Vorsfelder Schützenplatz, zu brennenden Papier- oder Abfallcontainern an.
 

Quelle: Gero Gerewitz

Wolfsburg.  Die Silvesternacht verlief für die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei alles andere als ruhig. Schlimm: Bei Löscharbeiten an einem Balkon in Vorsfelde wurde ein Feuerwehrangehöriger offenbar gezielt mit Silvesterraketen beschossen. Er blieb unverletzt. Ebenfalls in der Eberstadt nahm die Polizei am Neujahrsmorgen einen Tatverdächtigen nach der Sprengung eines Zigarettenautomaten fest.

Insgesamt 18 kleinere Brände registrierte die Leitstelle der Berufsfeuerwehr, 26 Mal rückte der Rettungsdienst aus – in Summe keine allzu hohen Alarmierungszahlen für einen Jahreswechsel. Neben kleineren Feuern in Vorsfelde, darunter ein brennender Container auf dem Schützenplatz um 22 Uhr, stand um 0.16 Uhr ein Balkon eines Mehrfamilienhauses in der Straße „Über dem Wechsel“ in Flammen. Bei den Löscharbeiten wurde laut Polizei ein 37-jähriger Feuerwehrangehöriger mutmaßlich gezielt mit mehreren Silvesterraketen beschossen. „Das macht fassungslos“, so Pressesprecher Volkmar Weichert, der auch von „massiven Beleidigungen gegen Einsatzkräfte“, berichtete. Ein Baum brannte nahe der Porschehütte.

Brachiale Gewalt

Brachiale Gewalt: Nach der Sprengung eines Zigarettenautomaten in Vorsfelde nahm die Polizei einen Verdächtigen fest.

Quelle: Gero Gerewitz

Ein schneller Erfolg gelang der Polizei in Vorsfelde. In unmittelbarer Nähe eines aufgesprengten Zigarettenautomaten am Lüneburger Ring nahmen die Beamten einen 23-jährigen Tatverdächtigen aus Wolfsburg fest.„Die Silvesternacht war einsatzreich wie sonst auch“, bilanzierte Sprecher Sven-Marco Claus. „Vor einem Jahr waren es im Bereich der Polizeiinspektion Wolfsburg-Helmstedt 100 Einsätze, in der jüngsten Silvesternacht etwas weniger.“

Von Jörn Graue

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