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Silvester 1967: Bau-Boom und Hoffen auf ein Theater

So wurde vor 50 Jahren in Wolfsburg gefeiert Silvester 1967: Bau-Boom und Hoffen auf ein Theater

Was vor 50 Jahren in der Volkswagenstadt los? Wie feierten die Menschen 1967 Silvester? Und was bewegte sie zur damaligen Zeit? Die WAZ wagt einen Blick zurück.

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Silvester früher: Vielerorts wurde kräftig gefeiert.

Quelle: Archiv

Wolfsburg. In Detmerode hatte das Einkaufszentrum eröffnet, in Westhagen lief die Erschließung für die ersten Wohnhäuser, in der Nordstadt standen die ersten Häuser vor der Fertigstellung: Vor 50 Jahren tat sich einiges in Wolfsburg. Das geht aus dem Jahresrück- und Ausblick von Oberbürgermeister Hugo Bork und Oberstadtdirektor Günter Balk hervor, der in der Silvesterausgabe von 1967 in der WAZ erschien.

Auch an vielen anderen Stellen wurde in Wolfsburg gebaut oder für Neubauten geplant. Dabei hatten Bork und Balk einen besonderen Wunsch : „So hoffen wir, dass auch in unserer Stadt bald ein Theater seinen Platz finden wird.“ Heute wissen wir, dass das Scharoun Theater 1973 eröffnet wurde.

Während die Eröffnungsfeier also noch eine Weile auf sich warten ließ, wurde in Wolfsburg andernorts kräftig Silvester gefeiert. Zu Silvesterbällen luden zum Beispiel das Casablanca in Vorsfelde und Bobby’s Tanzcafé am Dunantplatz ein. Preisskat im Waldeck und im Wittinger Hof sowie weitere Feten in vielen Wolfsburger Gaststätten und Kneipen bereicherten die Silvesternacht.

Wer zu Hause feierte, konnte sich im lokalen Handel eindecken. So bot WKS den Obstsekt Privat an, „bestens zur Bowle geeignet“ für nur 2,25 Mark je Flasche – inklusive Steuer. Cadera warb mit seinem „Fettgebäck, hergestellt aus besten Rohstoffen – daher lange frischhaltend“.

Von Kevin Nobs

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