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Gabriel beim SPD-Fest: Kritik an VW-Managern

Wahlkampf Gabriel beim SPD-Fest: Kritik an VW-Managern

Wolfsburg. Die Wolfsburger SPD feierte am Samstag ein großes Familienfest unter dem Glasdach. Höhepunkt war der Besuch von Vize-Kanzler und SPD-Chef Sigmar Gabriel. Der Bundeswirtschaftsminister ging in seiner Rede mit dem VW-Management sehr hart ins Gericht.

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Vize-Kanzler in Wolfsburg: Sigmar Gabriel kritisierte das VW-Management und lobte die VW-Beschäftigten.

Quelle: Boris Baschin

„Wolfsburg und Volkswagen durchleben eine schwierige Zeit“, betonte Gabriel. Schuld daran seien die VW-Manager, nicht die vielen tausend VW-Mitarbeiter in Wolfsburg. „Die Fehler des Managements sind nicht vertretbar“, betonte Gabriel. „Ich habe auch nicht verstanden, wieso der Vorstand jetzt Boni kassiert.“ Für ihn ist klar: „Das alles dürfen nicht die VW-Beschäftigten ausbaden!“

Das Familienfest feierten die Wolfsburger Sozialdemokraten gemeinsam mit ihren Freunden von der italienischen Partei PD und vielen italienischstämmigen Wolfsburgern: „Wolfsburg hält zusammen“, sagte Gabriel. Und er forderte alle VW-Städter auf, am kommenden Wochenende zur Kommunalwahl zu gehen: „Die wichtigen Entscheidungen fallen nicht in Berlin oder in Hannover, sondern hier im Wolfsburger Rathaus.“ Er zollte Kommunalpolitikern ein dickes Lob: „Sie tun das alles ehrenamtlich, um allen Wolfsburgern eine gute Heimat zu schaffen.“ Anschließend nahm Gabriel das sprichwörtliche Bad in der Menge, stand für unzählige Selfies zur Verfügung und wurde vom Wolfsburger Friedrich Penner (84) aufgefordert: „Sehen Sie zu, dass Sie Bundeskanzler werden.“

Wolfsburgs SPD-Chef Hans-Georg Bachmann war nach dem Familienfest kaputt, aber zufrieden: „Tolle Veranstaltung.“ Er dankte allen Helfern für ihr Engagement.

bis

„Mich verbindet sehr viel mit Wolfsburg“

Der SPD-Bundesvorsitzende und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel war am Samstag beim SPD-Familienfest zu Gast. WAZ-Redakteur Carsten Bischof befragte ihn zu Kanzlerschaft und VW-Stadt.

Herr Gabriel, der 84-jährige Wolfsburger Friedrich Penner hat Sie aufgefordert, Kanzler zu werden. Was haben Sie ihm gesagt?
(lacht) Das verrate ich Ihnen nicht.

Was verbindet Sie mit Wolfsburg?
Ganz viel. Ich habe hier viele Jahre lang für „Arbeit und Leben“ gejobbt, saß im Aufsichtsrat von Volkswagen und habe viele Freunde, die bei VW beschäftigt sind. Ich habe eine sehr persönliche Beziehung zu Wolfsburg.

Auch zum VfL Wolfsburg? Sie waren Ewigkeiten nicht mehr im Stadion...
Das stimmt. Aber ich habe einfach keine Zeit,um mir Spiele des VfL live in der VW-Arena anzuschauen...

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