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Sicherheit beim Online-Banking: Auch der Nutzer ist gefragt

Sicherheitswochen der WAZ Sicherheit beim Online-Banking: Auch der Nutzer ist gefragt

Die eigenen Bankgeschäfte vom heimischen PC aus oder mit dem Smartphone erledigen – beides ist für viele Menschen längst Alltag. Trotz der weitreichenden technischen Möglichkeiten ist aber immer auch gesunde Vorsicht geboten.

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Schnell und bequem: Beim Online-Banking setzen die heimischen Geldhäuser auf hohe technische Sicherheitsstandards.

Quelle: Archiv

Wolfsburg. Schnell eine Überweisung mit dem Smartphone tätigen oder den Kontostand abfragen: Die Möglichkeiten der Digitalisierung haben längst auch die privaten Bankgeschäfte erreicht. Dabei setzen sowohl die Volksbank BraWo als auch die Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg beim Online-Banking auf hohe technische Sicherheitsstandards, um Gefahren für ihre Kunden zu minimieren. Die Nutzer können aber auch selbst viel tun.

Eine gute Nachricht vorweg: Hackerangriffe über das Internet auf private Konten habe es bei der Volksbank BraWo noch nicht gegeben, sagt Benno Steffen, Leiter Zahlungsverkehrsmanagement. Auch bei der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg ist die Bilanz mit Blick auf mehrere Millionen Überweisungen pro Jahr nahezu ungetrübt: „Im vergangenen Jahr gab es in unserem Haus weniger als zehn Fälle von Phishing, kein Kunde hat einen konkreten Schaden erlitten, also Geld verloren“, so Sprecherin Alexa von der Brelje. Bei Phishing handelt es sich um den kriminellen Versuch, beispielsweise mit gefälschten Internetseiten die Kontodaten von Bankkunden „abzufischen“.

Beide Geldhäuser setzen bei ihren App-Angeboten auf hohe Sicherheitsstandards. „Der Zugriff auf dem Smartphone ist wahlweise durch ein Passwort oder den eigenen Fingerabdruck geschützt“, so Benno Steffen. Bei der VR-Banking-App wird eine TAN ebenso auf dem Handy generiert wie beim Push-TAN-Verfahren, das mit der Sparkassen-App genutzt werden kann. „Jede TAN wird individuell für einen Auftrag erzeugt und passwortgeschützt angezeigt“, schildert Alexa von der Brelje.

Schon mit einfachen Mitteln kann jeder Nutzer viel für die eigene Sicherheit tun. Goldene Regel: Regelmäßig die Passwörter für die Banken-App ändern und dabei auch auf Sonderzeichen zurückgreifen. Ferner sollten niemals unbekannte Datenanhänge geöffnet werden. „Wir fordern niemals Transaktionsnummern zu Testzwecken an oder schreiben unsere Kunden über WhatsApp an“, betont Claudia Kayser, Bankdirektorin und Leiterin der Direktion Wolfsburg bei der Volksbank BraWo. Im Zweifel gilt es, beim Bankberater nachzufragen, wenn eine Kontaktaufnahme verdächtig wirkt.

Von Jörn Graue

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