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Sicherheit: Polizei Wolfsburg und VW wollen stärker kooperieren

Schulterschluss für Sicherheit: Sicherheit: Polizei Wolfsburg und VW wollen stärker kooperieren

Die Polizeiinspektion Wolfsburg-Helmstedt und die Volkswagen Konzern- und Werksicherheit wollen sich zu Fachthemen stärker miteinander austauschen. Das ist das Ergebnis gemeinsamer Beratungen im Rahmen eines Besuches der Polizei bei Volkswagen. Ziel der Partnerschaft ist das managen von Schnittstellen.

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Die Stadt Wolfsburg und die Konzern- und Werksicherheit von Volkswagen wollen stärker zusammenarbeiten.

Quelle: Photowerk (mv)

Ziel der  Partnerschaft ist das managen von Schnittstellen, die es schon heute zum Beispiel bei Fußballspielen des VFL Wolfsburg und anderen  Großveranstaltungen gibt, als auch das Informieren über verschiedenen Sicherheitsaspekte, wie bezüglich des vermehrten Auftretens von UAV  (Unmaned Area Vehicle = Drohnen). Derzeit wird aus dem gesamten  Bundesgebiet über einen Anstieg von UAV-Vorfällen gesprochen. Diese werden u.a. zum Filmen von Unfallschauplätzen, zur Erlangung von Sensationsfotos oder aber auch zum Eindringen auf Privatgeländen genutzt - wie ein Beispiel zeigt, bei welchem das VW Kraftwerk  gefilmt worden ist. In Erinnerung bleibt vermutlich auch noch das  Flugmodell mit einer Nationalflagge bei einem Fußball-EM-Qualifikationsspiel zwischen Serbien und Albanien. Auf diese Weise wollen beide Organisationen den Sicherheitsherausforderungen, die durch neuartige Gefahren entstehen, besser begegnen.
Die Themenfelder der Beratungen umfassten auch Ausbildung, operative Sicherheitsthemen wie auch globale Sicherheitsstrategien und Sicherheitstechnikprojekte. Ein Beispiel dafür ist ein neu entwickelter Volkswagen Amarok mit modernster Videokamera-Ausrüstung, der zur mobilen Objektsicherung eingesetzt werden kann.
Michael Schmidt, Leiter Konzern Sicherheit des Volkswagen Konzerns, betonte die Bedeutung der Kooperation vor dem Hintergrund wachsender Bedrohungen: „Die Sicherheitsherausforderungen werden immer komplexer. Digitalisierung und Globalisierung, Migration und Naturkatastrophenschutz sind nur einige der Themen, die uns mehr und mehr beschäftigen. Daher bündeln wir mit diesem „Public Private  Partnership“- Gedanken unsere Expertise und unsere Stärken.“
Polizeidirektor Hans Ulrich Podehl, Leiter der Polizeiinspektion Wolfsburg-Helmstedt: „Es war ein fruchtbarer Austausch mit vielen  Überschneidungen. Sicherheitspartnerschaften haben sich auch auf  anderen Gebieten bereits bewährt.“
Bereits heute kooperieren die Volkswagen Sicherheiten und die Polizei in vielen Bereichen, etwa bei der Erstellung und Umsetzung von Sicherheitskonzepten für Fußballspiele des VFL Wolfsburg oder bei der Ahndung von dolosen Handlungen im Volkswagen Stammwerk und Konzernsitz Wolfsburg. Auch im Bereich der Ausbildung unterstützen  sich die beiden Expertenorganisationen bereits: Anwärter für den höheren Polizeidienst hospitieren bereits heute im Rahmen ihres  Studiums bei der Volkswagen Konzern Sicherheit.
Die Kooperation hat ein Vorbild auf Bundesebene: Ende April ist in Berlin die Initiative Wirtschaftsschutz vorgestellt worden. Das Ziel  dieses Public Privat Partnerships, bei dem alle relevanten  Bundes-Sicherheitsbehörden, Vertreter der Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft und Verantwortliche für die Unternehmenssicherheiten zusammen kamen, besteht darin, zentrale  Unternehmenswerte für Deutschland und seine Wirtschaft besser zu schützen. Sie bündelt die Expertise von Staat und Wirtschaft zum  Wirtschaftsschutz und hat ein umfassendes Konzept entwickelt, das mehrere Maßnahmen und Projekte für einen verbesserten Wirtschaftsschutz enthält.
Unter Public Private Partnerships (PPP) werden Formen der  Zusammenarbeit zwischen Einheiten von öffentlichen Körperschaften, Privatunternehmen und/oder Nonprofit-Organisationen verstanden, die über einen längeren Zeitraum bestehen und prozessorientiert ausgestaltet sind. „PPPs“ finden sich heute in den unterschiedlichsten Aufgabenfeldern.

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